Wieder Wirbel um Waffenexporte des Bundesheers

100.000 Magazine für Sturmgewehr Stg 58 an amerikanischen Waffenhändler

Wien (OTS) - Wieder Wirbel um eine Waffenlieferung aus Beständen des österreichischen Bundesheers. Das Nachrichtenmagazin FORMAT präsentiert in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe einen Ausfuhrantrag der Schweizer Firma Brugger & Thonet auf Export von 100.000 gebrauchten Magazinen für das Steyr-Sturmgewehr 58 aus Beständen des österreichischen Bundesheers. Als Exporteur fungiert laut dem FORMAT vorliegenden Ausfuhrantrag (Nr. 368001804) vom Oktober dieses Jahres das "Bundesministerium für Landesverteidigung Franz Josefs Kai 7-9)". Endabnehmer ist der amerikanische Waffenhändler David Salveggio, der bereits im Juli dieses Jahres 20.000 Sturmgewehre aus Beständen des Heers übernommen hatte. Minister Werner Fasslabend hat bereits im Jänner dieses Jahres eine Weisung erlassen, nach der das Heer keine weiteren Gebrauchtwaffen verkaufen darf. Zudem wird von der Staatsanwaltschaft Wien seit Jahresbeginn gegen die Brokerfirma Brugger & Thonet wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Kriegsmaterialgesetz ermittelt.

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