B 301: Wirtschaft fordert rasche Realisierung

Bollmann: Straßenbauprojekte nicht länger zerreden - Resolution aller drei Fraktionen am Kammertag

PWK - Das "Parlament der Wirtschaft" hat heute, Freitag, am Kammertag der Wirtschaftskammer Österreich einstimmig die rasche Realisierung der Wiener Südrand-Bundesstraße (B 301) urgiert. In einer von Bundessektionsobmann Komm.Rat Harald Bollman (ÖWB), Komm.Rat Manfred Convalexius (FWB) und Komm.Rat Karl Ramharter (RFW) gemeinsam eingebrachten Resolution werden die zuständigen Landes- und Bundesbehörden aufgefordert, endlich die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass umgehend mit dem Bau begonnen werden kann. Nur so werde es möglich sein, diese für den Großraum Wien lebensnotwendige Verkehrsschlagader spätestens ab dem Jahr 2004 zur Verfügung zu haben. ****

Wie Bollmann, Obmann der Bundessektion Transport, Verkehr, Telekommunikation und damit oberster Sprecher dieser Branchen in der WKÖ, in diesem Zusammenhang betont, habe die politische Diskussion um Umweltauflagen und genaue Trassenführung zu einer "unverantwortlichen Verzögerung des Vorhabens geführt".

Gleichsam aus heiterem Himmel beginne nun eine zusätzliche Diskussion über die Finanzierung solcher Straßenbauprojekte, ärgert sich Bollmann: "Ich akzeptiere nicht mehr die unzulässige politische Verknüpfung unserer Forderung nach Einführung des Road Pricing nur im europäischen Gleichklang (vor allem mit Deutschland) mit der Realisierung der B 301". Ohne Beitrag des Staates, der jährlich mehr als 100 Milliarden vom Straßenverkehr kassiert, werden auch in Zukunft keine Straßen finanziert werden können.

Bollmann appelliert mit Nachdruck an die zuständigen politischen Entscheidungsträger, die Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen und so rasch wie möglich abzuschließen. Dem verkehrs- und umweltpolitisch gerechten Bau der B 301 sollte dann nichts mehr im Wege stehen.

Die Wiener Südosttangente (A 23) sei bekanntlich bereits jetzt permanent überlastet. Der Volkswirtschaft entstehe dadurch jährlich ein Schaden in Milliardenhöhe. Ohne B 301 würde der Weg in Zukunft direkt in den totalen Verkehrszusammenbruch führen.

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