Dirnberger kritisiert Maderthaners Forderungsprogramm

Rucksackmodell bei der Abfertigung senkt sogar Lohnnebenkosten

Wien (OTS) - Zum Forderungskatalog den der Präsident der Wirtschaftskammer Leopold Maderthaner heute vorgestellt hat, nimmt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) Stellung:

"Maderthaner betreibt noch im Abgang eine Politik der verbrannten Erde gegenüber den Arbeitnehmern. Für uns in der AK und in den Gewerkschaften steht außer Zweifel, dass es zu einer Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten kommen muss. Darüber hinaus ist es beschossene Sache - übrigens auch auf einer Klubtagung der ÖVP im Jahr 1998 - dass es zu einer Neugestaltung der Abfertigung kommen wird. Mit dem ÖAAB-Rucksackmodell hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit auch bei Selbstkündigung den Abfertigungsanspruch zum nächsten Arbeitgeber - quasi im Rucksack - mitzunehmen. Damit wird die berufliche Mobilität der Arbeitnehmer wesentlich erleichtert. Bei diesem Rucksackmodell zahlen die Arbeitgeber ihre Abfertigungsbeiträge in außerbetriebliche Kassen ein. In Summe kommt es mit diesem Abfertigungsmodell, dem Maderthaner schon vor einem Jahr zugestimmt hat, auch zu einer Senkung der Lohnnebenkosten. So wird damit der Insolvenzfonds entlastet. Weiters haben damit gerade viele kleinere Unternehmen beim gleichzeitigen Anfall von mehreren Abfertigungsauszahlungen keine Liquiditätsprobleme mehr.

Rückfragen: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger,
Tel: (01) 58883/1706

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS