WK-Budget 2000: Mitglieder werden um 220 Mio Schilling entlastet

Haushaltsbudget der WKÖ gegenüber 1999 um 4,1 Mio Schilling reduziert - Personalaufwand um 1,2 Prozent verringert

PWK - Erfreuliche Nachrichten für alle Mitglieder der Wirtschaftskammerorganisation gab WKÖ-Vizepräsident Engelbert Wenckheim heute, Freitag, bei der Präsentation des Budget-Voranschlags 2000 der WKÖ am Kammertag bekannt. "Zum einen durch die Senkungen der Kammerumlage II, zum anderen durch Umsetzung des Neugründungs-Förderungsgesetzes werden unsere Mitgliedsbetriebe jährlich um 220 Millionen Schilling entlastet." Die Kammerumlage II für die Wirtschaftskammer Österreich werde in drei Jahresschritten um insgesamt 14 Prozent gesenkt. Damit leistet die WKÖ einen konkreten Beitrag zur Senkung der Arbeitskosten ihrer Mitgliedsbetriebe. ****

Die Haushaltaufwendungen belaufen sich für das Jahr 2000 auf insgesamt 2,39 Milliarden Schilling. Die Summe der Erträge konnte in gleicher Höhe angesetzt werden, womit ein ausgeglichenes Haushaltsbudget vorliegt. "Gegenüber 1999 wurde das Budget um 4,1 Millionen Schilling reduziert", erklärte Wenckheim.

Das Erfordernis für den Personalaufwand im nächsten Jahr wurde mit 752,8 Millionen Schilling angesetzt. Gegenüber dem laufenden Jahr bedeutet dies eine Verringerung um 8,8 Millionen Schilling bzw. minus 1,2 Prozent. Ebenso erfordert der Sachaufwand für 2000 um 2,5 Millionen Schilling weniger als für 1999.

Höher budgetiert wurde hingegen die Wirtschaftsförderung. Das Erfordernis für Beratungen, Schulungen und Förderungen einschließlich der Außenwirtschaftsorganisation liegt im nächsten Jahr um 7,4 Millionen Schilling oder 0,5 Prozent über dem von heuer. Besonders ist der Mehrbedarf bei Beratungen, bei Allgemeiner Wirtschaftsförderung und bei Zuweisungen an Rücklagen und Fonds hervorzuheben.

Weitere umfangreiche Dienstleistungen für die Wirtschaft erbringt die Wirtschaftskammer Österreich im Rahmen der Realisierung der Programme der Exportoffensive der Bundesregierung. "Dafür soll im Jahr 2000 ein Volumen von rund 140 Millionen Schilling bewegt werden", berichtet Wenckheim. "Die aus der Umsetzung entstehenden anteiligen Personal- und Gemeinkosten des Hauses übernimmt zum Großteil die Wirtschaftskammer Österreich als ihren Beitrag zur Exportoffensive."

Beim Wirtschaftsförderungsinstitut können im nächsten Jahr mit einem Nettoaufwand von 17,1 Millionen Schilling durch Beiträge von Bundesministerien, der Europäischen Union, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, etc. Projekte um insgesamt 51,1 Millionen Schilling realisiert werden.

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