Keine Änderungen der Ladenöffnungszeiten ohne Befragung der Betroffenen

Wien (OTS) - Während des heute stattfindenden Kammertages brachte der Obmann der Bundessektion Handel im Freien Wirtschaftsverband, Komm.-Rat Ernst Tobola, folgenden dringlichen Antrag ein:

"Mit einer gewissen Regelmäßigkeit wird in der Presse und in diversesten Gremien das Thema "Ladenöffnungszeiten" aktualisiert. Diese Thematik, die ausschließlich den Handel betrifft, wird von diesem sehr genau verfolgt und immer wieder festgehalten, daß man bereit ist, über alle Vorschläge, die dem Konsumenten dienen, zu diskutieren. Es wird ebenso klar festgestellt, daß neue Regelungen nur im Einvernehmen mit den Händlern getroffen werden dürfen. Der Handel ist ein wichtiger Faktor fur die Nahversorgung und damit für das Wohlbefinden der Menschen. Neue Regelungen mussen daher immer unter dem Blickwinkel gesehen werden, diese Bedeutung nicht zu stören, ja zu zerstören. Erweiterte Öffnungszeiten bedeuten letztlich Mehrkosten, die nicht an den Konsumenten oder Lieferanten weitergegeben werden können und somit die Struktur der Kleinbetriebe zerstören.

Der Kammertag möge sich daher dafür einsetzen, daß Veränderungen der Öffnungszeiten einschließlich der Rahmenöffnungszeiten nicht ohne die Befragung der Betroffenen stattfinden."

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