Verein NÖ-Wien, gemeinsame Erholungsräume ist 25

Unterstützt Gestaltung und Erhaltung wichtiger Grün-und Freizeitgebiete - aktuelles Projekt: Mountainbiking

Wien, (OTS) Das aktuelle Projekt "Mountainbiken im
Wienerwald" mit Beteiligung von 33 Wienerwald-Gemeinden und sechs Wiener Bezirken, die vor einigen Jahren erfolgte Sanierung des Harrach’schen Schlossparks in Bruck an der Leitha; aber auch Aktivitäten wie die Gestaltung des Aubads und Erholungszentrums Tulln oder die Sanierung des Weinwanderweges Gumpoldskirchen, Geld für die Sicherung von Erholungsflächen am Bisamberg oder für einen historischen Schüttkasten, für das Naturerlebnisgelände Perchtoldsdorf und damit für Perchtoldsdorfs Erdziesel und Subventionen für zahlreiche Wanderwege und Radwege: das sind nur einige Punkte aus der Bilanz des seit 25 Jahren bestehenden
Vereins Niederösterreich-Wien, gemeinsame Erholungsräume. Der Verein kümmert sich seit 1974 um die Gestaltung von Freizeit- und Erholungsgebieten, die für WienerInnen ebenso wie für NiederösterreicherInnen Bedeutung haben. Er erhält von jedem der beiden Bundesländer eine jährliche Subvention von 5 Millionen Schilling, dazu kommen seit einigen Jahren auf der Grundlage der Wienerwald-Deklaration noch je 1,2 Millionen für Maßnahmen im Interesse des Wienerwalds. Die Leistungen des Vereins wurden
Freitag bei einem Pressegespräch unter dem Motto "25 Jahre für Umwelt, Freizeit und Erholung" mit dem niederösterreichischen Landesrat für Finanzen, Raumordnung und Umwelt Mag. Wolfgang Sobotka und den Geschäftsführern des Vereins, Gemeinderat Prof. Josef Rauchenberger für Wien und Ing. Paul Kotratschek für Niederösterreich, in Gablitz präsentiert. Dabei wurde auch eine Broschüre über die ersten 25 Jahre vorgestellt.****

An der Pressekonferenz, die gleichzeitig die 25-Jahr-Feier
des Vereins darstellte, nahmen auch zahlreiche PolitikerInnen, darunter von Wiener Seite u.a. Erste Landtagspräsidentin Maria Hampel-Fuchs, Nationalratsabgeordneter Peter Schieder, der als Umweltstadtrat für den Verein ebenso zuständig gewesen war wie der frühere Landtagspräsident Ernst Outolny als Geschäftsführer, und Stadtrat a. D. Fritz Hofmann teil.

Der Sitz des Vereins ist in Laxenburg, Schlossplatz 1. Der Erholungspark beim Schloss Laxenburg wird von
der gemeinsamen niederösterreichisch-wienerischen Schloss Laxenburg-BetriebsgesmbH. betreut, deren Geschäftsführer auch jene des Vereins sind.

An dem vom Verein unterstützten aktuellen Projekt "Mountainbiken im Wienerwald" beteiligen sich 33 Wienerwald-Gemeinden und sechs Wiener Bezirke (Hietzing, Penzing, Hernals, Währing, Döbling, Liesing). Im Rahmen dieses Projekts, das insgesamt 14,3 Millionen Schilling kostet und bis 2001 umgesetzt wird, realisieren die Länder Niederösterreich und Wien erstmals ein konkretes gemeinsames touristisches Konzept im gesamten Wienerwald-Bereich. Für’s Mountainbiken geeignete Strecken wurden ausgewählt, beschildert und sollen auch touristisch vermarktet werden. Auf 900 Kilometern gibt es Möglichkeiten von der leichten, gemütlichen Family-Strecke bis zu vorwiegend auf Schotterstraßen angelegten Power-Strecken.

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens erhält der Verein NÖ-Wien übrigens auf Vorschlag der beiden Vorstandsmitglieder Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Stadtrat Fritz Svihalek einen zusätzlichen Beitrag von 1 Million Schilling - 500.000 pro Bundesland - zur Förderung von "Mountainbiken im Wienerwald". Insgesamt will der Verein das Projekt mit 2,6 Millionen, über drei Jahre verteilt, unterstützen.

Nähere Infos zum Biken im Wienerwald gibt es bei der Tourismusregion Wienerwald, Tel. 02231/62176, email:tourismusregion.wienerwald@netway.at.

Für den Ausbau von Radwegen hat der Verein bisher rund 66 Millionen Schilling in 35 Gemeinden zur Verfügung gestellt. Erklärtes Ziel ist die Errichtung eines geschlossenen Radwegenetzes.

Weitere Projekte, die der Verein in den 25 Jahren seines Bestehens gefördert hat, sind u.a. der Wanderweg "Rund um den Lainzer Tiergarten", der Liesingbachradweg, der Sternengarten in Wien-Mauer oder die Sanierung des Schöpflschutzhauses. Unterstützt wurden das Wienerwaldwiesenprojekt des NÖ. Landschaftsfonds und
die Kultivierung von Heidelandschaften und Wienerwaldwiesen im Bereich Naturpark Föhrenberge. Geld gab es aber auch für die Sicherstellung von Erholungsflächen an der Nordflanke des Bisambergs, im Bereich der Waldrandsiedlung; für die Wasserver-
und -entsorgung der Schutzhütten Kammerstein, Teufelstein und am Parapluieberg, für die Sanierung von Schutzhäusern und den Ausbau von Wander- und Radwegen in der Umgebung Wiens, für die Sanierung des Hanslteichs, für den Waldankauf Erholungswald Guglzipf in Berndorf, die Gestaltung eines Feuchtbiotops in Angern/March, für den Naturpark Eichenhain in Klosterneuburg, für die
Erholungsanlage "Goldene Stiege" in Mödling, für den Naturpark Föhrenberge, für die Sanierung der Kuhheide in Gießhübl oder das Erholungsgebiet "Hundsheimer Berge", das Erholungszentrum "Seeschlacht" in Langenzersdorf, die Gestaltung des Badeteichs Süßenbrunn in Hirschstetten, die Sanierung der Schanzen im
Bereich Rendezvousberg/Bisamberg, die Landschaftsgestaltung am Wienerberg-Ost und für den Radwanderweg Süd. (Forts. mögl.) hrs

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