Wirtschaftliche und soziale Lage der NÖ Land- und Fortwirtschaft

Umfangreiche Informationen im Grünen Bericht

St.Pölten (NLK) - Interessante Details zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich im Jahr 1998 liefert wieder der sogenannte "Grüne Bericht", der von der zuständigen Fachabteilung beim Amt der NÖ Landesregierung nun vorgelegt wurde. So zeigt sich, daß der Anteil der Bevölkerung, der in der Land- und Forstwirtschaft tätig ist, wie in allen anderen Bundesländern auch in Niederösterreich weiterhin rückläufig ist. Während österreichweit der Bevölkerungsanteil bei 4,5 Prozent liegt, macht er in Niederösterreich 6,8 Prozent aus. Mit fast 62.000 Betrieben stellt das Land unter der Enns nach wie vor knapp ein Viertel aller land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Österreich. Bei den Vollerwerbsbetrieben sind es sogar 33 Prozent.

Bemerkenswert ist auch die Produktionsleistung der niederösterreichischen Betriebe. Sie ist in der Lage, 68 Prozent des heimischen Nahrungsmittelbedarfes zu decken. Bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwas mehr als 3.000 Kalorien wäre die niederösterreichische Agrarproduktion sogar in der Lage - rein statistisch - etwa 5,5 Millionen Menschen für ein Jahr zu ernähren.

Weitere Aufschlüsse liefert der Bericht über die Art der einzelnen Betriebe, über die Maschineninvestitionen und die Gebäudeaustattung, über die Preis-Kosten-Entwicklung der Viehhaltung und der einzelnen Kulturen sowie über die Einkommenssituation, die 1998 vor allem auch durch den Preisverfall bei Schweinefleisch und Rindfleisch geprägt war. Umfangreiche Informationen gibt es außerdem über die Förderung der Land- und Forstwirtschaft und über das Fördersystem in der EU. Weitere Kapitel beschäftigen sich unter anderem mit der Weiterbildung und dem Beratungsangebot sowie sozialen Maßnahmen. Dazu gehören der Dorfhelferinnendienst, die soziale Betriebshilfe, der landwirtschaftliche Zivildienst und die Hilfe bei Katatstrophenschäden ebenso wie die Informationen zur Krankenversicherung, Beitragswesen und Pensionsversicherung und aktuelle Werte aus der bäuerlichen Sozialversicherung. Als wichtige Neuerungen werden hier die Einführung des Krankenscheines für Bauern und die Bäuerinnen-Krankenversicherung sowie die Anhebung des Wochengeldes genannt.

Erhältlich ist der Bericht bei der Abteilung Landwirtschaftsförderung unter der Telefonnummer 02742/200-3558 (Mag. Eleonora Horak).

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