Kadenbach: Gewalt ist das Unkraut unserer Gesellschaft

Besonders Frauen und Kinder sind immer wieder Opfer

Niederösterreich (SPI) "Immer wieder sind wir mit brutalen Fällen psychischen und körperlicher Gewalt konfrontiert. Aus diesem Grund unterstützt die SPÖ-NÖ die internationale Kampagne gegen Gewalt", stellte die Landesgeschäftsführerin und Landesfrauensekretärin Karin Kadenbach fest.

"Die Gewalt ansich, ob gegen Frauen, Kinder, oder gegen Männer gehört geächtet. Vielfach wird Gewalt in den eigenen vier Wänden praktiziert. Gerade in der Weihnachtszeit kommt es vermehrt zu Gewalttätigkeiten", so Kadenbach.

Kadenbach rief zu einer Aktion gegen Gewalt auf. Konkret forderte sie:

  • Mehr Sensibilität der Mitmenschen bei Gewalt gegen Kinder und Frauen.
  • Mehr Mut gegen Gewalt an Kindern und Frauen einzutreten.
  • Die Verstärkte Erziehung der Kinder und Jugendlichen in den Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen zur Gewaltlosigkeit.
  • Den Verzicht auf Kriegsspielzeug und auf Gewaltspiele als Weihnachtsgeschenk.
  • Eine Verschärfung der Gesetze für privaten Waffenbesitz.

"Oft muß festgestellt werden, daß bei Kindesmißhandlungen etliche Erwachsene Kenntnis hatten, aber nichts unternommen haben. In meinen Augen sind auch sie Mittäter. Es muß uns allen bewußt sein, was diesen Kindern angetan wurde", so Kadenbach.

Kadenbach verwies in diesem Zusammenhang auf die Helpline des Frauenministeriums "Halt der Gewalt". Unter 0800 222 555 gibt es unbürokratische Hilfe.

Kadenbach teilte auch mit, daß gerade Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Frauen, Schwerpunkte in der Arbeit von LR. Christa Kranzl sein werden.

"Es darf nicht sein, daß am Ende dieses Jahrhunderts Gewalt als Kavaliersdelikt betrachtet wird", so Kadenbach.

Utl.: Personalvertretungswahl:

Zur Personalvertretungswahl stellte Kadenbach fest. "Insgesamt können die sozialdemokratischen Gewerkschafter mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wichtig ist aber, daß bei der Exekutive eine weitere Stärkung der AUF verhindert werden konnte. Hier gab es eine Trendumkehr. Durch die hervorragende Arbeit von Innenminister Mag. Karl Schlögl wurde ein Vormarsch der Freiheitlichen verhindert. Entgegen aller Vorhersagen konnten ein klarer Sieg der Sozialdemokraten vor allem in Niederösterreich erreicht werden. Es hat sich gezeigt, daß gravierende Reformen auch im Öffentlichen Dienst gemeinsam mit den Beamtinnen und Beamten durchgeführt werden können. Mich freut, daß die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voll hinter dem Innenminister stehen", so die Landesparteigeschäftsführerin.

"Schlögl macht eine hervorragende Sicherheitspolitik, was auch alle Statistiken belegen. Die Versuche der Pröll-VP den erfolgreichen Innenminister "anzupatzen" wurden als das verstanden was sie sind, parteipolitisch motivierte Versuche erfolgreiche Politik schlecht zu machen. Die Bevölkerung und die Beamtinnen und Beamte wissen aber, daß die Sicherheit in Österreich mit Schlögl wesentlich verbessert wurde", so Kadenbach.

Utl.: Niederösterreichische EU - Förderliste:

Aktuell ging die Landesgeschäftsführerin auf das Vorgehen von LR. Sobotka bei der Erstellung der niederösterreichischen EU -Förderliste ein. "Ich schlage eine Konfrontation zwischen Gusenbauer und Sobotka in der Sendung "Niederösterreich Heute" wenn möglich schon am Samstag vor. So wie Sobotka diese wichtige Frage abgehandelt hat und weiter behandelt geht es nicht. Ich ersuche den ORF um die nötige Berücksichtigung einer solchen Diskussion. Es geht um die Zukunft von vielen Gemeinden und damit von vielen Menschen", so die Landesparteigeschäftsführerin Karin Kadenbach.
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