ARBÖ: Wenn die Scheibe mit der Mautvignette bricht ...

Wien (ARBÖ) - Hinsichtlich des Vignettentausches nach einem Windschutzscheibenbruch besteht eine Kulanzregelung der Österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen-AG (ÖSAG). Rechtzeitig vor der neuen "Vignettensaison" erinnert ARBÖ-Experte Dipl.Ing. Martin Ognar daran: "Eine neue Regelung brachte für alle Autolenker, die aufgrund eines Windschutzscheibenbruches eine neue Mautvignette benötigen, erhebliche Erleichterungen. Hat der Antragsteller den Quittungsabschnitt der alten Mautvignette verloren, so war bisher ein Tausch der Vignette nicht möglich. Da das häufig der Fall war, hat die ÖSAG eine neue Vorgangsweise festgelegt. Damit wurde eine Forderung des ARBÖ erfüllt."

Die Vorgangsweise für den Fall des Falles:

- Fehlt der Quittungsabschnitt der alten Vignette, ist von der Quittung der Ersatzvignette die rechte Ecke, mit dem der
verbilligte Bezug der Jahreskarte für Mautstrecken möglich ist, abzuschneiden und dem Antrag beizufügen.

- Am Antragsformular muß der Antragsteller mit seiner Unterschrift bestätigen, daß der Quittungsabschnitt der Erstvignette nicht mehr vorhanden ist.

Der ARBÖ führt den Vignettenersatz für Mitglieder kostenlos durch. Nichtmitglieder zahlen 50 Schilling Bearbeitungsgebühr.
Dazu benötigt wird die Scheibenrechnung, auf der der Vignettentyp sowie die Seriennummer der Erstscheibe vermerkt sein muß.

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