Prammer: EU unterstützt Österreichs Salmonellenbekämpfungsprogramm

Ab 2001 werden EU-Förderungsgelder fließen. - Für das Jahr 2000 wendet Österreich 7 Millionen Schilling auf.

Wien (OTS) - In Österreich sind jährlich 7.000 Salmonellenerkrankungen (1998: 6.971 Erkrankungen) festzustellen. Um die Menschen in Zukunft effizient zu schützen, startet in Österreich Anfang des Jahres 2000 ein Salmonellenbekämpfungsprogramm bei Geflügel. Auch die EU hat nun beim Ständigen Veterinärausschuß in Brüssel dieses Programm abgesegnet und wird die Salmonellenbekämpfung in Österreich ab dem Jahr 2001 voraussichtlich mit einem Betrag in Millionenhöhe fördern. "Salmonellen in Lebensmitteln sind ein echtes Problem. Es ist daher sehr positiv, wenn die EU unsere Maßnahmen anerkennt und unterstützt", betont Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer.

Nach Dänemark und Irland ist Österreich der dritte Staat, der bei der Salmonellenbekämpfung von der EU unterstützt wird. Eine Förderung von Seiten der EU bis maximal 50 Prozent der Gesamtkosten ist frühestens ab 2001 möglich. Österreich startet sein Programm, das für mehrere Jahre vorgesehen ist, bereits mit Beginn des Jahres 2000. "Insgesamt sind dafür im nächsten Jahr 7 Millionen Schilling vorgesehen", betont Prammer.

Das Salmonellenbekämpfungsprogramm ist ein wesentlicher Schwerpunkt des neuen Tiergesundheitsgesetzes, das Mitte 1999 im Parlament beschlossen wurde. In einer ersten Phase werden zuerst die Elterntierherden untersucht. Bei einem Salmonellenbefall ist die gesamte Herde zu beseitigen, wobei der Tierhalter 75 Prozent des entstandenen Schadens ersetzt bekommt.

Neben dem Salmonellenbekämpfungsprogramm wird auch die Lebensmittelkontrolle Hühnerfleisch und Eier schwerpunktmäßig kontrollieren. "Die Gesundheit der Menschen muß uns etwas wert sein. Es ist unser Ziel, mit diesen Maßnahmen in Zukunft die Salmonellenerkrankungen zurückzudrängen", so Prammer abschließend.

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