Bericht zum Abschluss des Geschäftsjahres 1998/1999 / Geschäftsentwicklung April 1998 bis März 1999 ots Ad hoc-Service: HAGEN Batterie AG <DE0005000509>

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Auftragseingang

Der Auftragseingang der Gesellschaft verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % auf 129,6 Mio. DM, verursacht durch einen Rückgang der konzerninternen Bestellungen aufgrund der bevorstehenden kompletten Fertigungseinstellung am Standort Soest.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand zum 31. März 1999 lag mit 39,6 Mio. DM um 9 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

Umsatz

Die Umsatzerlöse der HAGEN Batterie AG belaufen sich im Geschäftsjahr 1998/1999 auf 131,8 Mio. DM gegenüber 153,9 Mio. DM im Jahr davor. Der Umsatzrückgang beträgt 22,1 Mio. DM, das sind 14,4 %.

Für die einzelnen Bereiche sind unterschiedliche Gründe anzuführen. So ist der Rückgang bei Fahrzeug-Antriebsbatterien auf die Verlagerung von Geschäften auf eine andere deutsche Konzerngesellschaft zurückzuführen. Bei ortsfesten Batterien mussten wir uns mit einer unbefriedigenden Geschäftsentwicklung sowohl in Deutschland als auch bei den Exporten in die GUS, nach Südostasien und nach Lateinamerika auseinandersetzen. In Deutschland wurden die Marktanteile in beiden Bereichen aber gehalten.

Auch das Geschäft mit Schiffsantriebsbatterien entwickelte sich nicht gemäß den schon gegenüber dem Vorjahr herabgesetzten Erwartungen.

In allen Geschäftsbereichen herrschte heftiger Verdrängungswettbewerb über den Preis, was zu weiterem Druck auf die Erlöse und die Ergebnisse führte.

Bei einem Auslandsumsatz von 14,3 Mio. DM (Vorjahr 34 Mio. DM) fiel die Exportquote von 22,1 % auf 10,8 %. Für diese Entwicklung zeichnet aber nicht nur die schwierige Geschäftsentwicklung in der GUS, in Südostasien und in Lateinamerika verantwortlich, sondern in erster Linie die im Berichtsjahr weiter vorangeschrittene Integration in den internationalen EXIDE- Konzern mit zunehmender Arbeitsteilung zwischen den einzelnen Konzernunternehmen.

Einstellung der Fertigung in Soest Die Fertigung am Standort Soest wurde zum 30.06.1998 komplett eingestellt. Damit ist die Verlagerung aller Produktions- und Logistikaktivitäten auf andere Standorte des Konzerns innerhalb Deutschlands weitestgehend abgeschlossen.

Investitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 1998/1999 keine Investitionen getätigt. Die Abschreibungen wurden planmäßig fortgeschrieben.

Personalbestand

Der durchschnittliche Personalbestand lag im Berichtszeitraum mit 218 Mitarbeitern um 35 % unter der Vorjahreszahl, eine weitere Folge der beschlossenen Restrukturierungen.

Ergebnis

Der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 112 TDM. Dieses Ergebnis ist angesichts der Rückstellungen zur Verbesserung der logistischen Abläufe sowie für einen aperiodischen Garantiefall als durchaus befriedigend anzusehen.

Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von - 5,4 Mio. DM (Vorjahr -12,9 Mio. DM) ist im wesentlichen geprägt durch die Abwertung von Vorräten und Sachanlagen sowie die schon erwähnten Rückstellungen für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der logistischen Abläufe und für einen aperiodischen Garantiefall.

Ende der Mitteilung

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