Faißt "Österreich hat eine der niedrigsten Akademikerquoten"

Leistungen der Studierenden werden in der Öffentlichkeit oft verkannt

Wien (OTS)- "Es gibt nicht zu viele Studierende, vielmehr sprengen die Studentenzahlen die organisatorischen Kapazitäten der österreichischen Unis" reagiert Martin Faißt auf die jüngste Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft. In der Umfrage gaben 56% der tausend Befragten an, dass es ihrer Meinung nach zu viele Studierende gibt.

Vor allem in Wien, wo die Raumknappheit und Anzahl der Seminarplätze für die Studierenden an einigen Instituten eklatante Ausmasse angenommen hat, kann für Außenstehende leicht der falsche Eindruck entstehen, dass es zu viele Studierende gibt. Im internationalen Vergleich hat Österreich einige der niedrigsten Akademikerraten, was im krassen Gegensatz zum subjektiven Gefühl der Befragten steht.

"Die ÖH sprich sich dezidiert gegen Aufnahmeprüfungen und die Einführung von Studiengebühren an den Unis aus", so Faißt. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen darf nicht an die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen gekoppelt werden. "Ziel ist es den Studierenden am Beginn des Studiums, mittels einer Studieneingangsphase, näheren Einblick und so Orientierungshilfen zu geben. Dadurch kann die Zahl derer die in fortgeschrittenen Semestern ihr Studium wechseln reduziert werden" erklärt Faißt.

"Erfreulich ist, dass das Image der Studierenden im Vergleich zu früheren Studien positiver gesehen wird. Die meisten sind engagiert in ihrem Studium und verfolgen es zielstrebig. Die Vorstellung, Studierende gehen einmal in der Woche auf die Uni und genießen die restlichen Tage ihre Freizeit, stimmt nicht. Studierende bringen ihre Leistung und ein großer Teil sammelt parallel dazu Erfahrungen in der Berufswelt." so Faißt.

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