APA begrüßt Versachlichung der Diskussion um Medienbeobachtung

Laszlo nimmt Aussage "Gefälligkeitsgutachten" zurück

Wien (OTS) - Die APA-Austria Presse Agentur begrüßt, dass die Diskussion um die Rechtssicherheit der Mediennutzung im Rahmen der Medienbeobachtung nun eine Wendung zur Sachlichkeit nimmt. Nach Veröffentlichung eines diesbezüglichen Gutachtens, das von renommierten Rechtswissenschaftlern, den Professoren Heinz Wittmann und Viktor Mayer-Schönberger verfasst wurde, war es in der Folge vereinzelt zu heftigen Angriffen auf unsachlicher Ebene gekommen. Eine derartige Aussage nimmt der Sprecher der Berufsgruppe "Medienbeobachter" der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Wien, Dr. Herbert Laszlo, nun via "pressetext.austria" zurück:

Laszlo erklärt wörtlich: "Ich widerrufe die Behauptung, die von Herrn Univ. Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger mitverfasste Studie "Rechtsfragen zur Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften für Zwecke der Medienbeobachtung" sei ein Gefälligkeitsgutachten." Diese Behauptung fiel in einem Interview mit pressetext.austria am 8. September 1999. (Siehe:
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=990908022 )

Der Verband österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die APA hatten Mitte des Jahres ein Gutachten präsentiert, das die Mediennutzung von Zeitungen und Zeitschriften im Rahmen der Medienbeobachtung von Unternehmen und Organisationen, etwa in Form von Pressespiegeln, beleuchtet. Dieses Gutachten befasst sich unter anderem mit der Frage der notwendigen Zustimmung durch die Rechteinhaber und einer Abgeltung der Nutzungsrechte der beobachteten Medien. Damit leistet das Gutachten vor allem einen wesentlichen Beitrag zu einer geordneten Entwicklung der Mediennutzung in organisationsinternen Intranetzen. Das Gutachten steht auch in Einklang mit Entwicklungen in Deutschland, wo oberstgerichtliche Urteile gegen missbräuchliche Nutzung von Medienberichten in Pressespiegeln ergangen waren.

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