Leben mit Naturgewalten

Internationale Konferenz über Lawinen, Rutschungen, Felsstürze und Muren: 17. bis 19.1.2000, Wiener Hofburg

Wien (OTS) - Die Lawine von Galtür und der Bergsturz von Schwaz haben gezeigt, wie sehr vor allem die Bewohner unserer Gebirgsregionen mit den Auswirkungen von Naturgewalten zu kämpfen haben. Können diese Gefahren durch Risikobewertungen oder Frühwarnsysteme vorhergesagt, verringert oder gar verhindert werden? Diese Frage beschäftigt internationale Muren- und Lawinenexperten im Rahmen des EU-Projekts CALAR (Concerted Action on Landslide and Avalanche Risk Reduction). Von 17. bis 19. Jänner 2000 werden die Ergebnisse dieser internationalen Forschungskooperation in der Wiener Hofburg präsentiert. Organisiert wird die Großkonferenz "Leben mit Naturgewalten", zu der etwa 500 Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden, von arsenal research und dem Schwedischen Geotechnischen Institut.

Ziel des CALAR-Projekts ist die Bestandsaufnahme der aktuellen Methoden zur Vorhersage und Prävention von Lawinen, Felsstürzen, Hangrutschungen und Muren. Der Vorsitzende des Organisationskomitees, Dr. Erich Schwab von arsenal research: "Die CALAR-Konferenz bietet weltweit das erste multi- und interdisziplinäre Forum, um Gemeinsamkeiten in der Risikobewertung dieser vernichtenden Schnee-und Erdbewegungen zu diskutieren." Erstmals ist die Diskussion nicht alleine den Experten vorbehalten, auch Betroffene werden zu Wort kommen, wie etwa Gemeinden, Tourismusverbände oder Versicherungsgesellschaften. So wird unter anderem der Bürgermeister von Schwaz in den Arbeitskreis Felsstürze eingebunden sein, der Bürgermeister von Sölden über die Auswirkung der Lawinengefahr auf den Tourismus referieren und ein Vertreter der international renommierten Münchener Rückversicherung die heikle Frage der Versicherbarkeit gegen Naturgewalten erörtern.

Als krönender Abschluss ist die Unterzeichnung der "Vienna Declaration" geplant, die den zukünftigen Forschungs- und Informationsbedarf zur Minimierung des Risikos aus Massenbewegungen festschreiben soll. Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und würden uns freuen, Sie beim Symposium oder bei der Pressekonferenz am 17. Jänner um 12:00 Uhr persönlich begrüßen zu dürfen.

Informationen über die CALAR-Konferenz finden Sie auch unter:
www.arsenal.ac.at

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