ÖH BOKU fordert breiten Meinungsbildungsprozess zur Gentechnik

Wie diversen Pressemeldungen und dem Antrag von den Ministern Einem und Molterer zu entnehmen war, soll ein breit angelegtes Forschungsprojekt zu gentechnisch veränderten Marillen und Kirschen von mehreren Instituten an der BOKU durchgeführt werden.

Die Fraktionen der Studierendenvertretung (Aktionsgemeinschaft BOKU, Fachschaftsliste BOKU, Ökologische Liste BOKU und Basisgruppe BOKU) fordern einen breiten Meinungsbildungsprozeß an der BOKU, an dem VertreterInnen der ÖH-BOKU und alle Interessierten eingebunden werden. Diskutiert werden sollen folgende Punkte:

die Notwendigkeit der Züchtung von Scharka-Virus resistenten Obstgehölzen mittels Gentechnik (Feststellung der tatsächlichen Verbreitung des Virus in Österreich und der dadurch verursachten ökonomischen Ertragsverluste, falls vorhanden),
Chancen und Risiken der Gentechnologie grundsätzlich (sozioökonomische, ökologische, immunologische und toxikologische), Alternativen zur Gentechnik in allen Anwendungsbereichen der Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelverarbeitung.

Weiters fordern die Studierendenvertreter eine verstärkte Forschung zu Alternativen des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelverarbeitung, die mit einem geringen Sicherheitsrisiko und einem geringeren Bedarf an einer begleitenden Sicherheitsforschung und einer breiteren gesellschaftlichen Akzeptanz als gentechnische Methoden verbunden sind.

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