Wirtschaft fordert "eAustria"-Initiative zur Standortsicherung

EU-Kommissionsinitiative, Unternehmen und Verwaltung rasch "online" zu bringen, soll von Österreich unterstützt werden

PWK - Die von dem für Unternehmen und Informationsgesellschaft zuständigen EU-Kommissar Liikanen angekündigte "eEurope"-Initiative, wird von der Arbeitsgemeinschaft Informationsgesellschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ausdrücklich begrüßt. Ziel von "eEurope" sei es, jeden Bürger, jedes Unternehmen und jede Verwaltungseinheit in Europa "online" zu bringen, und zwar so schnell wie möglich, so Liikanen. Kommissionspräsident Prodi wird die Initiative den europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem nächsten Europäischen Rat in Helsinki präsentieren. ****

"Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, beim Europäischen Rat dieses Programm ausdrücklich zu unterstützen und die vorgeschlagenen Maßnahmen auch in Österreich mit Nachdruck umzusetzen", erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft in der WKÖ, Friedrich Bock. Die Maßnahmen beziehen sich vor allem auf die Verbesserung von Infrastruktur, Anwenderwissen und den breiten Einsatz von digitalen Medien in der öffentlichen Verwaltung zum Kontakt mit Bürgern und Unternehmen.

Die Arbeitsgemeinschaft wiederholt aus diesem Anlass ihre Maßnahmenvorschläge und Forderungen, mit denen die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Auftreten der österreichischen Wirtschaft als Anbieter von Waren und Dienstleistungen im internationalen elektronischen Geschäftsverkehr gesichert werden sollen. Bock: "Was Österreich braucht, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft, eine Vision und ein Programm für die Bewältigung des Überganges in die Informationsgesellschaft des Dritten Jahrtausends - ähnlich der Initiative 'D21' in Deutschland oder 'eIreland'". Es genüge nicht, Konsumenten in einer verdächtig nahe zum Wahlkampf abgelaufenen Aktion 'INS INTERNET' bringen zu wollen, ohne die notwendigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern.

Konkret regt Bock eine Weiterentwicklung des regulatorischen Umfeldes für Netzbetreiber an sowie weitere Erleichterungen der Betriebsneugründungen besonders in den Branchen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unternehmensberatung. Ebenso sei eine Verbesserung der Ausbildung in den Berufen der Informationstechnologie notwendig, wo der sich vergrößernde Abstand zwischen Nachfrage und Angebot von qualifizierten Berufsanfängern und die restriktive Zuwandererpolitik vermehrte Abwanderungen österreichischer Hightech-Unternehmen ins Ausland befürchten lassen.

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