Firlinger: Telekom soll Preise für Mietleitungen senken!

Preise durchschnittlich um das 2,5-fache über EU-Empfehlung -Mietleitungen sollen künftig maximal 600 S je Monat kosten - ADSL inklusive

Wien, 1999-11-25 (fpd) - Eine drastische Absenkung der Kosten für Mietleitungen forderte heute der freiheitliche Verkehrs- und Telekomsprecher Reinhard Firlinger. Gebühren, die um über 150 Prozent über jenen der EU-Preisempfehlungen liegen, seien laut Firlinger nicht länger tolerierbar. ****

"Die Hochpreispolitik der Telekom bei Mietleitungen ist jenseits von gut und böse. Preise, die das 2,5-fache der EU-Empfehlung überschreiten, sind schlichtweg skandalös", so Firlinger. Unter Ausnutzung ihrer Monopolstellung könne sich die Telekom derzeit vor allem bei den Internetkunden ungeniert bedienen.

Firlinger forderte daher von der Telekom, unverzüglich eine Anpassung der Tarife für Mietleitungen. Diese müssen preislich an vergleichbaren Angeboten von Kabelnetzbetreibern orientiert sein. Jeder österreichische Haushalt und jedes Unternehmen, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, soll künftig die Möglichkeit haben, eine Leitung für einen permanenten On-Line-Zugang um rund 600 S zu mieten. Dieses Angebot soll auch den Hochgeschwindigkeitsinternetzugang ADSL beinhalten.

"Statt weiter zu bremsen und sich hinter dem Staatsmonopol zu verstecken, sollen sich die Verantwortlichen der Telekom endlich offensiv dem Wettbewerb stellen. Gefordert ist jetzt daher vor allem die Aufsichtsbehörde Telekom Control. Denn diese muß einer Unternehmenspolitik, die in erster Linie darauf abzielt, den Kundenschwund durch höhere Preise und wenig attraktives Angebot abzufangen, einen Riegel vorschieben", schloß Firlinger.
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