Ein Typenschein für das Haus

die umweltberatung fordert Einführung eines Energieausweises

St.Pölten (NLK) - In St.Pölten forderte "die umweltberatung" Niederösterreich heute im Rahmen einer Pressekonferenz die Einführung eines Energieausweises, wie er etwa in Oberösterreich seit 1. Jänner 1999 bereits im Bautechnikgesetz verankert ist. "Wir sind in Niederösterreich die einzige Stelle, die den Energieausweis im Rahmen der ÖKO-Eigenheimförderung ausstellt. Nur so ist es möglich, den tatsächlichen Brennstoffverbrauch für die Heizung zu kontrollieren", sagte dazu Ing. Franz Gugerell von der "umweltberatung": "Ich bin überzeugt, daß in einigen Jahren der Wert eines Wohnhauses auch vom Heizenergiebedarf, den jährlichen Betriebskosten des Gebäudes, abhängen wird."

Der Energieausweis, von dem in Oberösterreich im Rahmen der erhöhten Wohnbauförderung für energiesparende Bauweise bisher 17.000 Stück ausgestellt wurden, ist in Europa ein zunehmend übliches Instrument zur Information von Eigentümern bzw. Mietern von Gebäuden und wird auch vielfach als "energetischer Typenschein eines Gebäudes" bezeichnet. Bereits seit 1993 sieht die SAVE-Richtlinie des EU-Rates den Energieausweis als eine der wesentlichen Maßnahmen zur Begrenzung der CO2-Emissionen durch eine effiziente Energienutzung vor.

Die Verbrauchsdaten werden nach den einheitlichen Standards des Österreichischen Institutes für Bautechnik ermittelt und ermöglichen so eine zweifelsfreie Beurteilung der energetischen Situation eines Hauses. Als energetische Merkmale eines Gebäudes sind u. a. der jährliche Heizwärmebedarf in Kilowattstunden und die Energiekennzahl in Kilowattstunden pro Quadratmeter Bruttogeschoßfläche pro Jahr angeführt.

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