NÖ Patientenanwalt Bachinger zum Thema Sterbehilfe

Recht auf ein Sterben in Würde

St.Pölten (NLK) - Unter Bezugnahme auf die gestrige ORF-Sendung "Help TV spezial" zum Thema Sterbehilfe spricht sich der niederösterreichische Patientenanwalt, Dr. Gerald Bachinger, für Sterbebegleitung, aber gegen aktive und direkte Sterbehilfe aus. "Wenn ein Sterbender den Wunsch hat, getötet zu werden, sind Defizite in der medizinischen, pflegerischen oder sozialen Betreuung gegeben", ist Bachinger überzeugt. Der Sterbende habe auch das Recht auf ein Sterben in Würde. Die Palliativmedizin und Palliativpflege würden hier einen Weg anbieten, einen schmerzfreien und würdevollen Tod zu ermöglichen.

In Niederösterreich werden bereits erste bedeutende Schritte in diese Richtung durch den Aufbau von mobilen Hospizdiensten und die Einrichtung von Hospizen in Pflegeheimen gesetzt. Auch die NÖ Krankenanstalten sollten hier möglich schnell nachziehen und stationäre Hospizen einrichten. Der momentan sehr laut artikulierten Forderung nach direkter Sterbehilfe wären damit die Argumente entzogen, so Bachinger.

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