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DEAG: Rekordquartal und neue
Wachstumsziele für 2000 - bestes 3. Quartal der Unternehmensgeschichte - saisonaler Geschäftsverlauf bestätigt Ergebnisprognose 1999 voll - 2000 und 2001 als strategisch entscheidende Wachstumsphase - Anpassung der Konzernstruktur zur Organisation des rasanten Wachstums - langfristiges Engagement zweier führender institutioneller Investoren

Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) zeigt - wie bereits vorab am 18. November 1999 gemeldet - mit dem besten 3. Quartal der Unternehmens- geschichte, dass sie ihren Erfolgskurs unvermindert fortsetzt und die für das Jahr 1999 gesteckten Ergebnisziele voll erreichen wird. Für das Jahr 2000 wird vom Vorstand eine entscheidende Wachstumsphase eingeleitet, während der eine Steigerung des Konzernumsatzes auf ca. 250 Mio. DM erwartet wird, was einer 60%igen Steigerung gegenüber dem erst vor gut einem Jahr zum Börsengang veröffentlichten Umsatzziel entspricht. Zur Organisation des rasanten Wachstums gibt sich die DEAG eine neue Konzernstruktur. Von dieser Expansionsstrategie sind auch die Investmentfonds Invesco und Union Investment überzeugt, die gemeinsam mit annähernd 12% der Aktien langfristig bei der DEAG engagiert sind.

Bestes 3. Quartal der Unternehmensgeschichte

Die Monate Juli bis September 1999 markieren ergebnisseitig ein Rekordquartal in der Unternehmensgeschichte der DEAG: Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um 250% von 1,2 Mio. DM im Vorjahresquartal auf 4,2 Mio. DM und das operative Ergebnis (EBIT) sogar um 240% auf 3,4 Mio. DM (1,0 Mio. DM). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) konnte von 1,1 Mio. DM im 3. Quartal 1998 um 200% auf 3,3 Mio. DM und der Cash Flow um 65% auf 5,1 Mio. DM (3,1 Mio. DM) verbessert werden. Hingegen war im 3. Quartal nur ein Umsatz von 29,2 Mio. DM (59,1 Mio. DM) zu verzeichnen, was darauf zurückzuführen ist, dass in diesem Jahr die Umsatzschwerpunkte der Konzerte und Tourneen im 2. und 4. Quartal liegen, während 1998 der Großteil, z.B. die Rolling Stones-Tournee, im 3. Quartal veranstaltet wurde. Auch bei kumulierter Betrachtung zeigt sich der Wachstumskurs der DEAG. Nachdem mit dem zweiten Quartal die zu Jahresbeginn geleisteten Vorlaufaufwendungen für die gesamte Saison 1999 bereits wieder mehr als aufgeholt wurden, zeugt der Neun-Monats-Abschluß endgültig vom erfolgreichen Geschäftsverlauf. Während der Umsatz aufgrund der Schwerpunktverlagerungen in das 4. Quartal nach den ersten neun Monaten nur leicht um 5% auf 123,0 Mio. DM (116,7 Mio. DM) gestiegen ist. Das EBITDA konnte um 48% auf 6,5 Mio. DM gegenüber 4,4 Mio. DM im Vorjahr deutlich verbessert werden, u.a. durch gestiegene Beratungstätigkeit und Gewinnbeteiligungen von Drittveranstaltern. Das EBITDA stellt die zentrale Kennzahl zur Bemessung des Erfolgs der Expansionspolitik der DEAG dar, da bei der Ergebnisermittlung die um 53% auf 2,3 Mio. DM (1,5 Mio. DM) gestiegenen Abschreibungen unberücksichtigt bleiben, die insbesondere in Form von Firmenwertabschreibungen aus dem externen Wachstum resultieren. Dennoch zeugt auch das um 45% auf 4,2 Mio. DM (2,9 Mio. DM) gestiegene EBIT sowie das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 4,1 Mio. DM (-0,6 Mio. DM) vom Ertragswachstum der DEAG. Beim Cash Flow konnte sogar eine 58%ige Verbesserung auf 12,2 Mio. DM (7,7 Mio. DM) erreicht werden. Diese Entwicklung wird sich im 4. Quartal 1999 fortsetzen.

Saisonaler Geschäftsverlauf bestätigt Ergebnisprognose 1999 voll

Das Ergebnis des 4. Quartals 1999 wird das 3. Quartal noch deutlich übertreffen, wozu u.a. die erfolgreichen Tourneen und Konzerte, z.B. mit Cher, Joe Cocker, Black Sabbath und der Kelly Family, sowie eine sehr gute Auslastung in den Varietes beitragen. Dazu Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG. "Die diesjährige Herbst- und Wintersaison zeigt erneut erhebliches Wachstum und das 4. Quartal 1999 wird erstmals das ertragsmäßig stärkste Quartal der DEAG. Wir sind uns deshalb sicher, die prognostizierte Gewinnverdoppelung 1999 voll zu erreichen. Die DEAG hat seit ihrem Börsengang alle Versprechungen stets eingehalten und ihre Prognosen erreicht oder gar übertroffen."

2000 und 2001 als strategisch entscheidende Wachstumsphase

Die DEAG vollzieht damit 1999 eine ähnliche Entwicklung wie der US- amerikanische Wettbewerber SFX Entertainment, der durch zahlreiche Beteiligungen und Übernahmen die weltweit voranschreitende Branchenkonsolidierung anführt. So hat sich SFX nach massiven Akquisitionen von Promotern und Spielstätten als weltweit führender Live Entertainment- Anbieter mit Schwerpunkt USA etabliert. Zwar hat SFX dadurch seinen Neun- Monats-Umsatz fast verdoppelt, gleichzeitig aber u.a. durch hohe Goodwill- Abschreibungen infolge der getätigten Firmenzukäufe einen Jahresfehlbetrag angehäuft. Anders als SFX weist die DEAG in ihrem Neun-Monats-Abschluß einen Jahresüberschuß aus, obwohl das internationale Marktumfeld durch den Eintritt von SFX in Europa entschieden kompetitiver geworden ist. Peter Schwenkow zur weiteren Expansion der DEAG: "Weltweit schreitet die Industrialisierung des Live Entertainment voran, wobei nur zwei international bedeutende Player börsennotiert sind. Das ist unsere Chance, denn so können wir das uns offenstehende Zeitfenster von ein bis zwei Jahren für eine geschickte Mergers & Acquisitions-Politik nutzen. Unsere in Europa einzigartige Position am Kapitalmarkt gibt uns einen Vorsprung, der aufgrund der aktuellen Konzentrationsprozesse im Live Entertainment-Markt entscheidende Bedeutung erhält." Die DEAG hat sich deshalb drei strategische Ziele gesetzt: 1. der Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland; 2. die Erreichung mindestens einer Top 3-Po-si-tion im gesamten deutschsprachigen Raum bis 2000/2001, in Großbritannien und Europa bis 2001/2002 sowie in der Welt bis 2002; 3. die mittelfristige Steigerung der Profitabilität durch Entwicklung eigener Rechte an Veranstaltungen und Künstlern. Alle drei strategischen Ziele werden in den nächsten beiden Jahren mit deutlichen Investitionen verbunden sein. Daher gibt der Vorstand der DEAG für das Jahr 2000 zunächst ein Umsatzziel von 250 Mio. DM aus, was einem Wachstum von erneut über 30% gegenüber dem Forecast für 1999 sowie von 60% gegenüber dem zum Börsengang veröffentlichten Umsatzziel entspricht. Vor dem Hintergrund dieses aggressiven Wachstumsszenarios strebt der Vorstand der DEAG an, das 1999 zu erwartende Ergebnisniveau auch im nächsten Jahr zu halten. Dieses Wachstumsziel basiert sowohl auf internem als auch auf absehbarem externen Wachstum, für das bereits konkrete Akquisitionstargets identifiziert sind.

Anpassung der Konzernstruktur zur Organisation des rasanten Wachstums

Zur Organisation des angestrebten Wachstums und zur strategiekonformen Integration des neuen Geschäfts paßt der Vorstand der DEAG ab sofort die Konzernstruktur an und gliedert das Unternehmen künftig in vier Divisions mit jeweils eigenen Units und Geschäftsentwicklungsaufgaben: "Artists & Tours", "Urban Entertainment", "Theaters" sowie "Media & Commerce". Die Division "Artists & Tours" enthält das bisherige Tournee-Geschäft und wird ergänzt um aufzubauende DEAG-eigene Festivals. Die Division "Urban Entertainment" wird ähnlich wie bisher aus den drei Units Concerts & Events, Security und Venues bestehen. Zusätzlich soll hier eine Unit Sport & Family Entertainment aufgebaut werden, die nicht musikorientierte Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter durchführen wird. Die Varietes in Berlin, Düsseldorf und Stuttgart bilden die Units der "Theater"- Division, die um weitere Standorte ergänzt werden soll. Schließlich werden alle Entwicklungsaufgaben zur Zweitverwertung des DEAG-Contents in der Division "Media & Commerce" gebündelt: TV Production, Sponsoring, Event Marketing, Ticketing, Merchandising und eCommerce dienen der künftigen Erwirtschaftung von Zusatzerlösen mit Medien- und Business-Partnern sowie Endkunden.

"Diese überarbeitete Konzernstruktur wird unserer führenden Rolle bei der Professionalisierung des Live Entertainment gerecht. Wir sind mittlerweile mit unserem Management-Approach zu einem führenden europäischen Live Entertainment-Konzern avanciert in einer sonst fragmentierten, von Einzelunternehmern geprägten Branche", kommentiert Peter Schwenkow.

Langfristiges Engagement zweier führender institutioneller Investoren

Die hervorragende Perspektive aus dieser Strategie wird auch von namhaften institutionellen Investoren geteilt. Mit Invesco und Union Investment sind gleich zwei führende Fonds des Small und Mid Cap-Segments in Europa mit einer signifikanten Position von insgesamt annähernd 12% langfristig bei der DEAG engagiert. Dabei wurde ausschließlich der ursprüngliche Greenshoe von 210.000 Aktien veräußert. Infolge dessen hat sich die Kapitalstruktur wie folgt verändert: Während das DEAG-Management weiterhin mit 65,1% die deutliche Mehrheit aller 6.550.200 DEAG-Aktien hält, beträgt der Free Float nun 2.286.020 Stück oder 34,9% der Aktien. Dazu Peter Schwenkow: "Wir sind glücklich, in den beiden Fonds und namentlich ihren Managern, Rory Powe von Invesco und Wassili Papas von Union Investment, zwei bedeutende Finanzinvestoren als echte Partner gefunden zu haben, die für ihr langfristiges Engagement bekannt sind und zu den ausgewiesenen Kennern des Neuen Marktes zählen. Wir schätzen das in uns gesetzte Vertrauen sehr."

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