Klima, Schausberger, Wittmann, Schaden: "Entscheidung der Findungskommission bindend." - Ruzicka als Favorit

Wien (OTS) - Sämtliche entscheidungsbefugten Politiker - Kanzler Klima, Landeshauptmann Schausberger, Staatssekretär Wittmann und Bürgermeister Schaden - werden das Votum der Findungskommission für die Neubesetzung der Intendanz der Salzburger Festspiele respektieren. Das berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Wie NEWS schon in der Vorwoche gemeldet hat, ist die Kommission im Begriff, sich auf den Intendanten des Münchner Prinzregententheaters, Peter Ruzicka, als einzigen Kandidaten zu einigen.

Ruzicka, der zum Thema Salzburg jeden Kommentar verweigert, gab vor einer Woche im NEWS-Interview eine Art künstlerisches Selbstporträt ab. Er bekannte sich zur von Mortier vertretenen Politik der Öffnung und zu Festspielen der"dramaturgischen Zusammenhänge", wie sie im "Faust"-Motto des vergangenen Sommers verwirklicht worden waren.

Sein besonderes Interesse gelte der Wiederweckung der im Dritten Reich ausgelöschten klassischen Moderne - Mahler, Schreker, Zemlinsky, Korngold. Mozart, Richard Strauss und Wagner seien, "die drei Säulen, mit jenen ich mich immer besonders wohlgefühlt habe." Zentrale Bedeutung nehmen die Uraufführungen ein. Ruzicka hat als Intendant der Hamburger Oper mit herausragendem Erfolg Werke von Schnittke, Rihm, Lachenmann und Schnebel uraufgeführt.

Als seine präferierten Dirigenten bezeichnet Ruzicka via NEWS Harnoncourt, Sinopoli, Chailly, Rattle, Thielemann, Nagano, Salonen und Welser-Möst.

An Regisseuren nennt er Willy Decker, Martin Kusej, Günter Krämer und Peter Mussbach.

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