AGEZ wählt neuen Vorstand und fordert die Freigabe zugesagter Budgetmittel

Wien (OTS) - Die überparteiliche Dachorganisation österreichischer Entwicklungshilfeorganisationen, die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ), hat in ihrer 21. Vollversammlung einen neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre bestellt. Die Zusammensetzung des Vorstands spiegelt das breite Spektrum der in der österreichischen Entwicklungspolitik engagierten Nichtregierungsorganisationen.

Gewählt wurden NR a.D. Heribert Steinbauer als Vorsitzender, Traude Novy (Katholische Frauenbewegung Österreichs) und Norbert Pühringer (Südwind-Agentur) als stellvertretende Vorsitzende, sowie als weitere Vorstandsmitglieder Helmut Adam (TransFair), Hannah Golda (Women in Development Europe), Eva Klawatsch-Treitl (Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar), Gertrude Leibrecht (Institut für Internationale Zusammenarbeit) und Robert Zeiner (Österreichischer Entwicklungsdienst).

Die AGEZ-Vollversammlung hat an die politischen Entscheidungsträger den dringenden Appell gerichtet, für das laufende Jahr 1999 eine drohende Budgetkürzung im Staatshaushalt nicht vorzunehmen. Die Freigabe von bereits zugesagten Budgetmittel in der Höhe von 100 Millionen Schilling ist überfällig und für die ordentliche Abwicklung der Arbeit der Organisationen auch notwendig. Ein Verweigern dieser Budgetmittel würde bedeuten, daß die politisch offene innenpolitische Situation in Österreich auf dem Rücken der Armen in der Dritten Welt ausgetragen wird.

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