ÖVP-HAHN fordert Haus der Geschichte am Karlsplatz

Moderner glasorientierter Bau am Karlsplatz

Wien (ÖVP-Klub) Eine moderne, glasorientierte Konstruktion am Karlsplatz, die das geplante "Haus der Geschichte" beherbergen soll forderte heute der VP-Abgeordnete und Wiedner Betreuungsmandatar, Labg. Dr. Johannes HAHN. "Dieser Vorschlag würde sich für einen Architekturwettbewerb hervorragend eignen und würde die nachhaltige Nutzung der Fläche am Karlsplatz sicherstellen, nachdem die Kunsthalle im Jahr 2002 ja abgesiedelt wird."***

HAHN kann sich dabei einen futuristischen, zukunftsorientierten Glasbau vorstellen, der die österreichische Geschichte unseres Jahrhunderts auch besser reflektieren würde, als ein Gebäude, das im vorigen Jahrhundert errichtet wurde. "Die Luftigkeit und Durchlässigkeit des vorhandenen Raumes würde dadurch auch hervorragend zur Geltung kommen", so HAHN.

"Politik besteht auch im Setzen von Symbolen", erklärte HAHN. "Ein solch spannendes architektonisches Projekt würde auch wegweisende Akzente im innerstädtischen Raum bieten." Derzeit finde moderne Architektur nämlich fast ausschließlich an den Stadträndern Wiens oder auf der Donauplatte statt.

Inhaltlich sollte das dort entstehende "Haus der Geschichte" unsere Landesgeschichte in seiner ganzen Vielfalt darstellen. Beginnend beim Vielvölkerstaat der Donaumonarchie bishin zu den neuesten politischen Entwicklungen am Ende dieses Jahrhunderts, wie etwa dem Beitritt zu Europäischen Union. "Es ist ja faszinierend, daß wir sowohl am Beginn, als auch am Ende des Jahrhunderts in einen Prozeß, der viele Völker vereint, eingebunden sind." Ebenso müsse dieses Haus natürlich auch die Schattenseiten österreichischer Geschichte ausführlich darstellen. Ein Bekenntnis zur Aufarbeitung der dunklen Seiten der Zeitgeschichte bedürfe freilich keines eigenen Gesetzes. Die Bestimmungen der österreichischen Verfassung seien diesbezüglich ausreichend.****

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