Haunschmid: Farnleitner soll sich der Probleme im heimischen Tourismus annehmen

Unverantwortliches politische Proporzintrigenspiel auf Kosten der österreichischen Tourismuswirtschaft

Ampflwang, 1999-11-24(fpd) - Als unverantwortlich bezeichnete heute die freiheitliche Bundesrätin Ulrike Haunschmid die Farce rund um die Verträge der beiden Geschäftsführer der Österreich-Werbung (ÖW), Höferer und Macho zum Schaden der österreichischen Tourismuswirtschaft insgesamt. ****

In einer Zeit wo das Marketing für den Wintertourismus voll anlaufen sollte, sehen wir uns mit einem unverantwortlichen politischen Proporzintrigenspiel konfrontiert, an dessen Ende eine führerlose Österreich-Werbung stehen könnte, kritisierte Haunschmid. Gleichzeitig verwies die freiheitliche Bundesrätin auf die großen Probleme in der heimischen Tourismuswirtschaft. So sei die österreichische Hotelszene mit ca. 140 Milliarden Schilling verschuldet. Besonders betroffen seien die heimischen Familienbetriebe. Familienbetriebe im Fremdenverkehr würden unter geringer Eigenkapitalaustattung leiden und hätten hohen Bedarf an Fremdkapital. Für Werbung bleibe nur wenig Geld. Bei einem Großteil der touristischen Familienbetriebe würde Werbung und Verkaufspolitik überhaupt vernachlässigt, so Haunschmid.

Während die kleinen Betriebe im Fremdenverkehr ums Überleben zu kämpfen hätten, würde kostbare Zeit vor dem Wintertourismus mit Postenschacher vertan. Wirtschaftsminister und ÖW-Präsident Farnleitner ist aufgefordert, sich tunlichst der Probleme im heimischen Tourismus anzunehmen und sich seiner Verantwortung als oberster Tourismuschef bewußt zu werden.(Schluß)

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