LHStv. Bauer: Pöchlarner Bocksgraben wird durch naturnahen Wasserbau entschärft

Ab 2002 sollen Überschwemmungen der Vergangenheit angehören

St. Pölten, (SPI) - Auf Initiative von Landesrat Dr. Hannes Bauer wurde in der Regierungssitzung vom 16. November beschlossen, dass das Land NÖ für die Regulierung und Retention des Bocksgrabenbaches rund 5 Millionen Schilling zur Verfügung stellen wird. Diese Unterstützung macht es möglich, dass die regelmäßigen Überschwemmungen ab 2002 wohl der Vergangenheit angehören werden. Außerdem muss noch betont werden, dass bei der Umsetzung dieses Projektes durch einen naturnahen Wasserbau bestmöglich auf die Ökologie des Gewässers und eine naturnahe Ufergestaltung geachtet wird.****

Der sogenannte Bocksgraben ist ein Voralpenbach mit einem Einzugsgebiet von 2 km2 und beschert der Stadtgemeinde Pöchlarn mehrmals im Jahr Überschwemmungen. Das häufig auftretende Hochwasser überflutet einerseits die B1 und andererseits das linksufrige Bauland-Industriegebiet und die landwirtschaftlich genutzten Grundstücksflächen am rechten Ufer des Bocksgraben.

"Nachdem die anstehenden Regulierungs- und Retentionsmaßnahmen hinsichtlich der Ökologie und Wirtschaftlichkeit geprüft wurden, fiel die Entscheidung auf die Regulierung des Bocksgrabens im Oberlauf zwischen Westautobahn und der B 209, die Errichtung eines Rückhaltebeckens im Mittellauf sowie den Ausbau des Baches mit Mäandern in Kombination mit begleitender Ufergestaltung im Unterlauf. Die gesamten Arbeiten sollen bis 2002 abgeschlossen sein, wobei sich die Gesamtinvestitionen auf rund 13,5 Millionen Schilling belaufen. Diese Kosten werden zwischen dem Bund, dem Land NÖ und der Stadtgemeinde Pöchlarn aufgeteilt. Die Umsetzung dieses Projektes bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger von Pöchlarn eine große Erleichterung", unterstreicht der für den Hochwasserschutz zuständige LHStv. Dr. Hannes Bauer die Wichtigkeit dieses Projektes.
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