Fonds Gesundes Österreich - 1. Österreichische Präventionstagung zum Thema "Aspekte seelischer Gesundheit"

Wien (OTS) - Am 25. und 26. November diskutieren im Wiener
Parkhotel Schönbrunn hochkarätige internationale und österreichische Expertinnen und Experten Aspekte der seelischen Gesundheit. Dabei werden Fragen der Lebensqualität und der sie beeinflussenden Faktoren aufgegriffen. Der Veranstalter, Fonds Gesundes Österreich, will eine Plattform schaffen, die "zur Förderung der seelischen Gesundheit und des umfassenden Wohlbefindens der in Österreich lebenden Menschen beiträgt. Viele körperliche Krankheiten werden durch seelische und soziale Faktoren verursacht oder verstärkt", erklärt Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. "Wobei es nicht nur darum geht, wie man individuelle Verhaltensweisen, sondern auch wie man Verhältnisse und gesellschaftliche Rahmenbedingungen ändern kann", so Beck.

Das Programm der Tagung wurde unter der wissenschaftlichen Beratung von Dr. Stephan Rudas, Leiter des Psychosozialen Dienstes Wien , zusammengestellt. Auf der Tagung referieren Experten wie Prof. DDDr. Hilarion Petzold von der Freien Universität Amsterdam, Prof. Dr. Elmar Brähler von der Universität Leipzig, Prim. Prof. Dr. Rudolf Mader vom Anton Proksch Institut Kalksburg, Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien, Prof. Dr. Jürgen Frh. v. Troschke von der Freiburger Universität oder der Autor Prof.. em. Dr. Leo Baric aus Cheshire über die Ergebnisse ihrer psychosozialen Forschungen und ihrer praktischen Erfahrungen.

Im Mittelpunkt der Debatten stehen die drei Bereiche Abhängigkeiten, Stress und Unterstützung durch Selbsthilfe. Die Impulse der Hauptreferenten werden am Nachmittag des ersten Tages der Tagung in parallel geführten Workshops aufgegriffen und mit den Erfahrungen der TeilnehmerInnen gekoppelt. Vier Workshops setzen sich mit belastenden Faktoren wie substanzgebundenen Abhängigkeiten (Drogen, Alkohol, Medikamente, Nikotin, etc.), nicht substanzgebundenen Abhängigkeiten (z.B. Spielsucht, Kaufsucht, Arbeitssucht, Esssucht) und Stress und mit Maßnahmen dagegen auseinander. Der fünfte behandelt die präventiven und auch unterstützenden Aspekten von Selbsthilfegruppen.

Doch Prävention muß weitergehen als bis zum Einzelnen: "Eine selbstbewußte Lebensgestaltung braucht soziale Unterstützungsleistungen in den Settings", fordert Prof. Dr. Jürgen Frh. v. Troschke von der Freiburger Universität. "So lassen sich auch Krankheiten und Behinderungen, altersbedingte Beschwerden, Konflikte und Schicksalschläge ertragen und erfolgreich bewältigen". Wie nun die Strukturen in den Settings Schule, Betrieb, Familie, Freizeit und Region gesundheitsförderlicher werden, diskutieren die TeilnehmerInnen am zweiten Tag. Dabei geht es laut Beck darum "gesundheitsförderne Aktivitäten dort zu setzen und zu unterstützen, wo die Menschen arbeiten, wohnen, leben und lieben".

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