Strasser: ÖBB-Umsatzrekorde auf Kosten der Steuerzahler und Pendler

Niederösterreich, 24.11.1999 (NÖI) Kritik an der Geschäftsphilosophie der Österreichischen Bundesbahnen übte Klubobmann Dr. Ernst Strasser: "Obwohl die ÖBB bei ihren Preisen bereits europaweit im Spitzenfeld liegen, werden die Preise mit Jänner 2000 um bis zu 5% erhöht. Bereits jetzt bezahlen Pendler, die von Wien mit dem Zug nach St. Pölten fahren, für einen Einzelfahrschein 114 Schilling, in Belgien bezahlt man für die gleiche Strecke 106 Schilling und in Italien gar nur 36 Schilling. Derartig überhöhte Preise sind sicherlich nicht der richtige Weg, um unsere Pendler davon zu überzeugen, vom Auto auf die Bahn umzusteigen", so Strasser. ****

Strasser weiter: "Es ist sehr einfach für ein Unternehmen , wie die ÖBB, von 'Umsatzrekorden' zu sprechen, wenn jährlich 36 Milliarden Schilling vom Bundesbudget in dieses Unternehmen
gesteckt werden und jährlich Preiserhöhungen auf der Tagesordnung stehen. Die Umsatzrekorde der ÖBB gehen also einzig und allein auf das Konto der Pendler und der Steuerzahler."

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