LIF-Smoliner: "FPÖ betreibt selektive Gesundheitspolitik!"

Freiheitliche stellen Kinder von ZuwanderInnen als gesundheitliche Gefahr dar

Wien (OTS) "Die Forderung der Freiheitlichen, in Kindergärten und Volksschulen mit hohem AusländerInnenanteil Tbc-Untersuchungen anzuordnen, zeigt einmal mehr die ausländerfeindliche Haltung dieser Partei", übte heute Marco Smoliner, Integrationssprecher der Wiener Liberalen, heftige Kritik am Vorschlag der FPÖ. Dadurch werde bewusst und gewollt der Eindruck erweckt, dass ausländische Kindergartenkinder und SchülerInnen eine Gefährdung für ihre inländischen KollegInnen seien.

"Der heute gemachte Vorstoß der FPÖ ist erschreckend, aber nicht wirklich überraschend, denn die FPÖ sieht ja auch in afrikanischen ZuwanderInnen eine Quelle aller AIDS-Erkrankungen und HIV-Infektionen. Es ist noch nicht lange her, da forderte FPÖ-Obmann Kabas zwingende HIV- und Hepatitis-C-Untersuchungen für ZuwanderInnen aus Afrika, Asien und dem ehemaligen Ostblock", so Smoliner.

Interessant fände der liberale Integrationssprecher die Frage, "ob die Freiheitlichen diese Zwangstests auch für all jene Sex-TouristInnen fordern, die sich regelmäßig wissentlich der Gefahr einer HIV-Infektion in Afrika, Asien und Osteuropa aussetzen, oder ob die FPÖ der Meinung ist, dass fleißige und anständige ÖsterreicherInnen keine Infektionen einschleppen", so Smoliner abschließend.

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