Brauner: "Wieder mehr Mittel für Frauenpolitik in Wien"

Frauenbudget erhöht sich um 6,72 Prozent gegenüber 1999

Wien, (OTS) Dienstag wurde im Rahmen der Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat auch über das Budget des Frauenressorts
beraten. Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner nahm zur Entwicklung der Mittel der Gemeinde Wien für Frauenförderung Stellung:
"Erfreulich ist, dass Frauenpolitik immer wichtiger wird, und wir dies auch heuer wieder durch eine Steigerung der Mittel um 6,7 Prozent zum Ausdruck bringen". In diesem Zusammenhang wies Brauner auch darauf hin, dass dieser Trend zu stärkerer Projekt- sowie Schwerpunktarbeit mit mehr Mitteln seit 1998 konsequent fortsetzt. Damals wurde das Budget bereits von 58,6 Millionen auf 69,8 Millionen Schilling erhöht.****

Gleichzeitig dürfe auch nicht übersehen werden, dass die Frauenpolitik der Stadt Wien ja weit mehr als die Tätigkeit der Frauenabteilung (MA 57) umfasse. "Wien beweist Modernität, indem wir in allen Bereichen kommunalen Handelns auf die spezifischen Interessen und Bedürfnisse von Frauen achten," sagte die Frauenstadträtin. Erfolgreiche Beispiele dafür seien etwa die Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen, die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, aber auch der
Frauenschwerpunkt in der Arbeitsmarktpolitik des Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds sowie die Frauenberatung im Wiener Wirtschaftsförderungsfonds.

Die MA 57 selbst, so Brauner, sei für die Förderung von frauenspezifischen Vereinen in den Bereichen Ausbildung und Arbeitswelt, Gewalt und Migrantinnen zuständig und leiste
wertvolle Grundlagenarbeit, wie durch zahlreiche Studien und Untersuchungen belegt werde.

Frauenbüro der Stadt Wien: Budgetsteigerung um 6,72 Prozent

Der Voranschlag der MA 57 - Frauenbüro der Stadt Wien für das Jahr 2000 sieht mit 74,505.000 Schilling eine Steigerung von 6,72 Prozent gegenüber dem Budget 1999 (69.813.000 Schilling) vor. Erhöht wurden u.a. die Mittel für die Subventionen für Frauenvereine und -projekte, für die nächstes Jahr 14 Millionen Schilling zur Verfügung stehen, sowie die Mittel für den Verein der Wiener Frauenhäuser, die im Jahr 2000 um etwa zwei Millionen Schilling höher veranschlagt sind.

Eine weitere Erhöhung gibt es auch im Bereich der Mittel für Druckwerke, um den steigenden Bedarf an frauenspezifischem Informationsmaterial decken zu können, sowie im Bereich der Mittel für Aufträge, die neben der Erstellung von Studien und der Beteiligung an EU-Projekten vor allem der Durchführung des Arbeitsschwerpunktes "Frauen sichtbar machen" dienen.

Brauner: 2000 soll auch in Wien ein "Jahr der Frauen werden"

Frauenstadträtin Brauner informierte, dass die Vielfalt der Arbeitsfelder des Frauenbüros, die vom Betrieb des 24-Stunden-Frauennotrufs über Mädchenförderung bis zum Ost-West-Frauennetzwerk "MILENA" reiche, auch 2000 fortgesetzt werde. "Kontinuität und Innovation sind die beiden Qualitäten, die die Arbeit des Frauenbüros auszeichnen," so Brauner. Der am 8. März 1999 begonnene Arbeitsschwerpunkt "Frauen sichtbar machen" werde
im kommenden Jahr fortgesetzt, "wichtig ist, dass wir auch auf
einer symbolischen Ebene das Wirken so vieler hervorragender Wienerinnen in Geschichte und Gegenwart sichtbar machen und einen Beitrag dazu leisten, dass 2000 ein Jahr der Frauen wird," meinte Brauner abschließend. (Schluss) wb

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