ots Ad hoc-Service: Mannesmann AG <DE0006560006> Mannesmann-Ergebnis Januar bis September 1999

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Telecommunications leistet weitaus größten Beitrag zum Wachstum Kräftige Zunahme des proportionalen Telekommunikations-EBITDA

Der proportionale EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwill-Amortisation) der Mannesmann Telekommunikationsaktivitäten nahm im Zeitraum Januar bis September 1999 um 71 Prozent auf 1 589 Millionen Euro zu (Vorjahr 931 Mio. Euro). Diese Kenngröße berücksichtigt die Beteiligungsquoten und ihre durch die gezielte Akquisitionspolitik von Mannesmann bewirkte Veränderung. Rund 96 Prozent des proportionalen Telekommunikations-EBITDA werden in von Mannesmann kontrollierten Gesellschaften erwirtschaftet. Das Wachstum des proportionalen EBTIDA von Mannesmann Telecommunications wurde von den Mobilfunkaktivitäten getragen, die sich gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent auf 1 753 Mio. Euro verbessern konnten. Damit setzten Mannesmann D2, der seit Mitte des Jahres mehrheitlich von Mannesmann gehaltene italienische Mobilfunkbetreiber Omnitel und SFR in Frankreich ihr Ergebniswachstum fort. Der proportionale EBITDA der Festnetzaktivitäten ist durch Startup-Situationen geprägt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Telecommunications nahm im Zeitraum Januar bis September 1999 auf 1 061 Millionen Euro zu (Vorjahr 729 Mio. Euro). Den Anstieg trugen Mannesmann D2 und Omnitel. Engineering erzielte eine Verbesserung auf 236 Millionen Euro (Vorjahr 200 Mio. Euro). Darin wirkten sich die Portfoliooptimierung insbesondere bei Demag Krauss-Maffei und der höhere Gewinn von Dematic aus. Automotive schloss mit einem Ergebnis von 73 Millionen Euro (Vorjahr 181 Mio. Euro). Die Ergebnisabschwächung beruhte auf einem verstärkten Preisdruck und zusätzlichen Belastungen aus der Integration von VDO Car Communication und höheren FuEAufwendungen bei VDO sowie aus dem Anlauf von neuen Projekten in Mexiko bei Sachs. Der Bereich Tubes schloss aufgrund der äußerst schwierigen Marktsituation mit einem Verlust von 93 Millionen Euro (Vorjahr +35 Mio. Euro) ab.

Insgesamt steigerte Mannesmann das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 1 113 Mio. Euro (Vorjahr 1 078 Mio. Euro).

Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 1999

Mannesmann setzt sein Ertragswachstum auch im gesamten Jahr 1999 fort. Ohne Einbeziehung von Orange wird der dafür wichtige Indikator EBITDA um gut 30 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres liegen; der proportionale EBITDA des Unternehmensbereichs Telecommunications steigt um mehr als 60 Prozent.

Ohne den Einfluss der Übernahme von Orange wird sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus heutiger Sicht weiter verbessern. Ausschlaggebend dafür sind die Ertragssteigerungen in den Unternehmensbereichen Engineering und insbesondere Telecommunications. Bei Automotive rechnet Mannesmann mit einem Rückgang des Gewinns. Der Bereich Tubes wird aufgrund der negativen Marktentwicklung mit Verlust abschließen. Unter Berücksichtigung der Finanzierungskosten aus dem Erwerb Orange und der zeitanteiligen Goodwillabschreibungen bei unmittelbarer vollständiger Einbeziehung wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns unter dem Vorjahreswert liegen.

Aufgrund der hohen Steuerquote erwartet Mannesmann - wie bisher -einen Jahresüberschuss unter Vorjahresniveau.

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