Wiener Gemeinderat (12)

Geschäftsgruppe Kultur

Wien, (OTS) GR Dr. Michael Ludwig (SPÖ) hob die Steigerung
des Kulturbudgets, die Entschuldung der Wiener Theater, die Drei-Jahres-Budgets und den Theaterdienstag hervor. Er bekannte sich allerdings auch zu der Diskussion um eine Kapazitätsauslastung
etwa im Zusammenhang mit Plänen um ein Spittelberg-Theater.

GR Dr. Johannes Hahn (ÖVP) würdigte im Rahmen der Kulturpolitik der vergangenen drei Jahre die
Entparteipolitisierung, den Theaterdienstag, die Aufstockung des Filmförderungsfonds, die Bespielung der Staatsoper im Sommer, das Schönberg-Archiv sowie die Einigung der Jazz-Szene.

GR Ernst Woller (SPÖ) betonte das hohe Niveau des Kulturbudgets in Zeiten eines Sparbudgets und hob insbesondere die deutliche Erhöhung der Filmförderung und der Kinoförderung hervor. Er verwies auf das nach den Wahlen kälter gewordene Kulturklima
und darauf, dass es nicht nur um die Absicherung des
Kulturbudgets, sondern auch um die Absicherung der Freiheit der Kultur und Kunst gehe.

Stadtrat Peter Marboe (ÖVP) richtete in seinem Schlusswort seinen Dank an die Künstlerinnen und Künstler, an die Bürger dieser Stadt, bei denen die Erhöhung des Kulturbudgets immer noch auf ein positives Echo stoße, an das Team des Kulturamtes sowie
die Kunst- und Kulturvereine als Träger von Initiativen. Er
verwies darauf, dass 80 Prozent der Beschlüsse im Ausschuss einstimmig gefasst würden und hob die durchschnittliche Erhöhung des Budgets um vier Prozent in den vergangenen Jahren hervor. StR. Marboe sagte die baldige Ausgliederung des Klangbogens zu und bekannte sich sowohl zum Entschluss auf Rückgabe aller Werke, an deren Eigentumsverhältnissen es Zweifel gebe, als auch zur Rückholung von Exilanten aus dem Exil. (Forts.) rö/rr

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