NÖ Krankenanstalten für Y2K gerüstet

Bereitschaft des Personals dennoch gegeben

St.Pölten (NLK) - "Das NÖ Krankenanstaltenwesen ist ausreichend gerüstet", erklärte heute Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer zum Problem des Y2K, also zur Sorge, daß die EDV mit ihren aktiven und passiven Netzwerkkomponenten, den Programmen und der Hardware, aber auch die Haustechnik und die Brandschutzeinrichtungen den "Datensprung" zur Jahreswende nicht schaffen würden. Schon Anfang 1998 hätten die Aktivitäten begonnen. Dennoch seien die technischen Dienste in Bereitschaft, denn der Jahreswechsel und die Jahrtausendwende sollen absolut störungsfrei passieren.

Der Vorsitzende der Kaufmännischen Direktoren der öffentlichen Krankenanstalten Niederösterreichs, Leopold Bierleutgeb, ergänzte, daß höchstens von außerhalb einige Schwierigkeiten oder Defekte zu befürchten sind. Deshalb sei klar, daß das Private ein wenig in den Hintergrund zu stellen ist. "Die Belegschaften wollen, daß wir kommen". In Bedarfsfällen werde man gegenseitig Hilfe leisten. Sollte der Strom, das Wasser und das Gas ausfallen oder es zu anderen Engpässen, wie beispielsweise bei der Blutversorgungkommen, sind Organisationspläne vorhanden; um in kürzester Zeit Gegenmaßnahmen starten zu können. .

Und so sehen die Vorbereitungen aus: Ein Arbeitskreis befaßte sich mit der Technik, der EDV und dem Einkauf, während ein Handbuch mit einer Auswertung der Umfrageergebnisse an ein privates Beratungsunternehmen ausgelagert wurde. Überwiegend hauseigene Testserien prüften alle einzelnen Geräte und Einrichtungen. Ende Oktober nahmen bereits 74,1 Prozent der NÖ Krankenanstalten an den Erhebungen der Firma KCC (Krammer Computer Consulting GmbH) über das Handbuch teil und erwiesen sich als gesichert. Es ist anzunehmen, daß auch die übrigen Spitäler das Thema entsprechend aufarbeiten. Zudem wurden fossile Brennstoffe gelagert, die Tanks der Notstromaggregate aufgefüllt und medizinische und nichtmedizinische Sachgüter auf Vorrat eingekauft.

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