Klosterneuburgs Martinskirche - ältester Sakralbau

Neues Werk zur Klosterneuburger Geschichte erschienen

St.Pölten (NLK) - Die Besiedlungsgeschichte Klosterneuburgs gehört zu den interessantesten Kapiteln der niederösterreichischen Historie. Als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Geschichte der Klosterneuburger Pfarrkirche St.Martin stellte der Archäologe Univ.Prof. Dr. Johannes-Wolfgang Neugebauer gestern das Buch "Die Pfarrkirche Klosterneuburg - St.Martin einst und heute" vor.

Die Kirche wurde vor etwa 1200 Jahren von den Franken nach den Awarenkriegen gegründet und dem Heiligen Martin, Bischof von Tours, geweiht. Am Kirchberg gab es nach einer urzeitlichen und römischen Besiedlung bereits im 9. Jahrhundert ein kleines Dorf, einen Herrensitz und eine Holzkirche mit Friedhof. Im 11. Jahrhundert wurde diese Kirche durch einen größeren Steinbau ersetzt, gegen Ende des 13. Jahrhunderts statt der nunmehr romanischen Kirche ein frühgotisches Gebäude errichtet. Im 15. Jahrhundert kam ein neuer Chor dazu, Haupt- und Seitenschiff wurden umgestaltet. Nach den Zerstörungen im Zuge der Zweiten Türkenbelagerung 1683 wurden Renovierungen und Adaptierungen vorgenommen und die Inneneinrichtung samt Altären ersetzt, da diese verbrannt waren. Das meiste der neuen Einrichtungsgegenstände stammte aus aufgelassenen Kirchen und Klöstern.

Das Buch geht aber über die Geschichte der Martinskirche weit hinaus: Es werden auch größere landesgeschichtliche Zusammenhänge berücksichtigt und auch das heutige Leben in der Pfarrgemeinde St.Martin dargestellt. Das Werk ist mit zahlreichen Farb- und Schwarz-Weiß-Bildern illustriert. Erhältlich ist das Buch in der Pfarrkanzlei St.Martin, 3400 Klosterneuburg, Martinsstraße 38, im Klosterneuburger Stadtmuseum und in allen Buchhandlungen der Stadt zum Preis von 360 Schilling.

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