Bio-Region Niederösterreich-Süd

Rund 650.000 Schilling Landesmittel bereitgestellt

St.Pölten (NLK) - Dem Projekt "Bio-Region NÖ Süd", das einen weiteren Schritt des Gesamtkonzeptes darstellt, vermehrt biologisch produzierte Lebensmittel in der Gastronomie und in Großküchen einzusetzen, wurden kürzlich bei einer Sitzung der NÖ Landesregierung 648.758 Schilling Landesmittel zur Verfügung gestellt. Ähnlich wie das ebenfalls beschlossene Projekt "Modellvorhaben Ökoregion Waidhofen" soll sich auch die Realisierung der "Bio-Region NÖ Süd" unter dem Motto "Österreich als Feinkostladen Europas" positiv auf den Tourismus auswirken.

Die Gesamtkosten des Projektes in der aufgrund der hohen Dichte an biologisch produzierenden landwirtschaftlichen Betrieben besonders geeigneten Region Niederösterreich-Süd liegen bei 3,1 Millionen Schilling. Dem Vorhaben, mit dessen Abschluß Mitte 2001 gerechnet wird, fließen öffentliche Mittel in der Höhe von insgesamt 2,48 Millionen Schilling zu, das entspricht einem Fördersatz von 80 Prozent. Der Zuschuß setzt sich zu 39,192 Prozent (oder 973.137 Schilling) aus Bundesmitteln, zu 34,68 Prozent (oder 861.105 Schilling) aus EU-Mitteln und zu 26,128 Prozent aus Landesmitteln zusammen.

Das Projekt "Bio-Region NÖ Süd" gliedert sich einerseits in eine Ausbildungsoffensive an der Bundeslehranstalt für Tourismus in Semmering bzw. an der Landesberufsschule Waldegg und andererseits in eine Schulung und Betreuung von Großküchen. Durch die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal in der Gastronomie und in Großküchen soll die Motivation für die verstärkte Verwendung von regionalen biologischen Produkten gesteigert und das entsprechende Know-how vermittelt werden.

Die dadurch auch langfristig erhöhte Nachfrage nach biologischen Lebensmitteln ist als Absatzsicherung und damit als wirtschaftliche Überlebensstrategie und Existenzsicherung der Biobauern in der Region zu sehen. Die Betreuung des Projektes erfolgt durch "die umweltberatung" Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Ernteverband bzw. Lehrkräften der beteiligten Schulen.

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