Bildungsfreibetrag von 9 % ab 2000

Wien (OTS) - Ab 2000 können 9 % der Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung von Unternehmen unter bestimmten Bedingungen als Bildungsfreibetrag geltend gemacht werden. Darauf sollte schon jetzt in der Bildungsplanung geachtet werden!

Ab dem 1. 1. 2000 gilt die neue Bestimmung des Einkommensteuergesetzes (§ 4 Abs. 4 Z.8) wonach für Aufwendungen, die unmitttelbar Aus- oder Fortbildungsmaßnahmen betreffen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden, ein Bildungsfreibetrag von 9 % geltend gemacht werden kann. Voraussetzung ist, daß diese Aufwendungen einer von Arbeitnehmer verschiedenen Aus-und Fortbildungseinrichtung in Rechnung gestellt werden (die eigene Bildungsabteilung, firmeninterne Trainer, dürfen es daher nicht sein).

Solche Aus- und Fortbildungseinrichtungen können einerseits Körperschaften des öffentlichen Rechts sein, andererseits Einrichtungen, deren Geschäftsgegenstand in einem wesentlichen Umfang in der Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der beruflichen Aus- oder Fortbildung besteht. Letzteres wird jedenfalls auf alle Österreichischen WirtschaftsTrainer zutreffen, also die Mitglieder jener größten österreichischen Vereinigung von Bildungsanbietern, die in der Wirtschaftskammer Österreich, genau gesagt im Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie unter der Leitung von Dr. R. Niki Harramach organisiert sind.

Dieser Freibetrag wird die Heranziehung externer TrainerInnen und den Bildungsmarkt insgesamt mit etlichen 100 Millionen unterstützen und sollte jedenfalls schon jetzt von den Unternehmern für ihre Bildungsplanung für das Jahr 2000 beachtet werden.

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Sprecher der Österreichischen WirtschaftsTrainer

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