Bartenstein: Gute Spiele empfehlen, statt schlechte verbieten

aktuelle Neuauflage der "Tipps für Computerspiele" erschienen

Wien (OTS) - Nicht immer stimmt das Klischee von den
bedenklichen oder jugendgefährdenden Computerspielen. Dass es auch jede Menge empfehlenswerte "Games" gibt, zeigt die fünfte, dieser Tage erschienene Auflage der "Tipps für Computerspiele", die im Auftrag des Landesjugendreferates Oberösterreich und mit Unterstützung des Jugendministeriums als Broschüre und CD-ROM erschienen sind. Rund 50 Geschicklichkeits-, Denk- und Abenteuerspiele sind enthalten. Sowohl Broschüre als auch CD-ROM sind kostenlos über die Jugend-Info des Jugendministeriums (0800 240 266) erhältlich.

Die beschriebenen Spiele sind gewaltfrei und zeichnen sich durch ihre originelle Idee und einen gelungenen Spielaufbau aus. Sie bauen auf keiner zerstörenden, sondern auf einer kon-struktiven Spielstrategie auf und sollen logisches Denken, Kombinations- und Sprachfähigkeit fordern. Frauenverachtende, rassendiskriminierende und gewaltverherrlichende Spielinhalte sind tabu. Die CD-ROM bietet zusätzlich zur verbalen Kurzbeschreibung Screenshots und bei einigen Spielen eine kurze Demo-Version zum Ausprobieren.

"Es ist zielführender, gute Spiele zu empfehlen statt schlechte zu verbieten", betont Jugendminister Dr. Martin Bartenstein, der mit der Broschüre und der CD-ROM eine Hilfe für Kaufentscheidungen in und außerhalb der Weihnachtszeit bieten will. Die "Tipps für Computerspiele" verstehen sich als Positiv-Liste und wollen zur bewussten Kaufentscheidung anregen, die ja nicht nur von Jugendlichen selbst getroffen wird. Eltern, Pädagogen und Jugendverantwortliche sollen die Distanz zu dieser Spielform verlieren und verstehen, was die Kinder daran fasziniert.

Die Broschüre und die CD-ROM "Tipps für Computerspiele" sind kostenlos bei der Jugend-Info des Jugendministeriums, Franz-Josefs-Kai 51, 1010 Wien erhältlich oder können unterder gebührenfreien Servicenummer 0800 240 266 angefordert werden. Die Broschüre kann aus dem Internet unter www.landesjugendreferat-ooe.at/broschueren/ computerspiele downgeloadet wer-den, die CD-ROM unter www.acos.at.

Laut einer Untersuchung von Fessel & GfK besitzen ein Drittel der österreichischen Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jah-ren einen eigenen Computer (Burschen 45 %, Mädchen 18 %). Etwa drei Viertel aller Jugendlichen haben Zugang zum PC (etwa in der Schule), und ein Drittel spielt bis sehr häufig damit (Burschen zu 44 %, Mädchen zu 14 %). Durchschnittlich ver-bringen Jugendliche zwischen 1,5 Stunden (Mädchen) und 10 Stunden (Burschen) wöchentlich mit Computer-spielen. Mädchen favorisieren Geschicklichkeits- und Denk-spiele, während Burschen Abenteuer-, Simulations- und Strategie-spiele bevorzugen.

Rückfragen: Dr. Ingrid Nemec, Ministerbüro (01 / 51522 - 5051)

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