Wiener Neustadt: Lärmschutzmaßnahmen an Südbahn Bis jetzt 28,2 Millionen Schi

Wiener Neustadt (OTS) - An der Südbahnstrecke in Wiener Neustadt wurde jetzt der zweite Abschnitt der Lärmschutzmaßnahmen abgeschlossen, berichtete heute Bürgermeisterin Traude Dierdorf in einer Pressekonferenz. Nach den Maßnahmen in der Badener Siedlung, die 8,2 Millionen Schilling kosteten und Ende März 1998 abgeschlossen waren, folgte Anfang März 1999 die Aufstellung der hochabsorbierenden Lärmschutzwände an der Südbahnstrecke zwischen der Pöckgasse nahe dem Bahnhof und der Bauergasse in der Josefstadt bzw. an der Westseite in der Äußeren Bahnzeile zwischen der HTL und dem Flugfeldgürtel. Dieser Abschnitt kostete rund 20 Millionen Schilling. Schon jetzt wurde dabei mehr als eine Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke erreicht.

In den Jahren 2000 und 2001 wird in Wiener Neustadt eine zweite Linie, die Pottendorfer Bahn, mit vier Millionen Schilling und die Südbahn entlang der Wohlfahrtgasse mit acht Millionen Schilling saniert werden. Außerdem werden einige Häuser entlang der Südbahnstrecke und der Pottendorfer Linie durch Lärmschutzfenster geschützt.

Bisher wurden die Lärmschutzmaßnahmen zu je 50 Prozent vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr und der Stadtgemeinde Wiener Neustadt getragen. Zukünftig soll das Land Niederösterreich 25 Prozent, die Stadt auch so viel und das Bundesministerium die Hälfte der Kosten tragen. Mit dem Land werden von der Stadtgemeinde bereits Gespräche geführt. Das Land unterzeichnete bekanntlich Mitte September 1999 einen Vertrag zwischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesminister Dr. Caspar Einem, der Maßnahmen zum Lärmschutz entlang der Eisenbahnstrecken in Niederösterreich von insgesamt 2,5 bis drei Milliarden Schilling im Laufe der nächsten 15 bis 20 Jahre vorsieht. Alljährlich werden rund 160 Millionen Schilling an Lärmschutzmaßnahmen in Niederösterreich umgesetzt, wobei der Bund 50 Prozent, das Land und die betroffene Gemeinde je 25 Prozent der Projektkosten übernehmen. Schon jetzt, also seit September 1999, haben sich 22 Gemeinden an Bahnlinien gemeldet.

Die Offensive gegen den Lärm an den Schienen begann in Niederösterreich 1993 in Purkersdorf, wo die Westbahn mit 1,2 Kilometer Schallschutzwand versehen wurde, was rund 5,3 Millionen Schilling kostete. Für diese "Teststrecke" trug die Stadtgemeinde Purkersdorf 15 Prozent, für den Rest kamen die ÖBB auf.
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