SORTEC 3.0 - Recyclingtechnologie für das 21. Jahrhundert / Bundesministerin Bulmahn und Ministerpräsident Glogowski starten die erste vollautomatische Sortieranlage für Verpackungsabfälle

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Weltpremiere in der EXPO-Stadt: In
Hannover-Anderten nimmt die erste vollautomatische Sortieranlage für Leichtverpackungen ihren Betrieb auf. Den Startschuss für die SORTEChnology 3.0 (SORTEC 3.0) gaben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn und der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Glogowski gemeinsam mit Wolfram Brück, Vorstandsvorsitzender der Duales System Deutschland AG. Die SORTEC 3.0 ist das Leitbild für eine neue Anlagengeneration in der Recyclingtechnologie: effizient, kostengünstig und innovativ ( mit einem hochwertigen Output an Sekundärrohstoffen. Die Anlage wird zunächst die Verpackungsabfälle der Weltausstellung EXPO 2000 verarbeiten und danach die in der gesamten Region Hannover anfallenden Leichtverpackungen mit dem Grünen Punkt.

"Innovationen sind die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Mit Hilfe moderner Umwelttechnologien schaffen wir es, den wirtschaftlichen Fortschritt mit den Ansprüchen an eine nachhaltige Entwicklung in Einklang zu bringen", erklärte Gerhard Glogowski. Nach Ansicht von Edelgard Bulmahn ist die neue Sortieranlage ein Beispiel für technologische Hochleistungen, die aus einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung entsprungen sind. Das Verfahren wurde zwischen 1994 und 1998 von Ingenieuren der HTP-Ingenieurgesellschaft für Aufbereitungstechnik, Aachen, und des Instituts für Aufbereitungstechnik der RWTH Aachen in enger Kooperation mit dem Dualen System entwickelt und mit einer Pilotanlage demonstriert. Das Bundesforschungsministerium hat dafür 3,7 Millionen Mark aufgewendet. Die industrielle Umsetzung erfolgte durch "Der Grüne Punkt - Gesellschaft für Systemtechnologie mbH", eine Tochtergesellschaft der Duales System Deutschland AG.

In der SORTEC 3.0 werden gebrauchte Verpackungen nach Materialien getrennt, so dass anschließend hochwertige Produkte für das Recycling zur Verfügung stehen. Die Anlage hat einen Jahresdurchsatz von rund 25.000 Tonnen Leichtverpackungsabfällen. Wolfram Brück beschreibt die gesamtwirtschaftliche und ökologische Dimension der Anlage: "Die SORTEC 3.0 markiert den Durchbruch in eine vollkommen neue Phase des Verpackungsrecyclings. Durch das neue Verfahrenskonzept können die Kosten für die Sortierung von Leichtverpackungsstoffen um bis zu 30 Prozent, bei Kunststoffen sogar um bis zu 50 Prozent sinken, und wir werden in der Kombination neuer Sortier- und Recyclingtechniken bereits mittelfristig eine deutliche ökologische Effizienzsteigerung erreichen."

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