VP-Klucsarits: Neues Gesetz sichert Weiterbestand der Wiener Landwirtschaft

Neues Gesetz wird im kommenden Landtag beschlossen

Wien (ÖVP-Klub) Zufrieden zeigte sich der VP-Umweltsprecher, GR Rudolf KLUCSARITS, mit dem neuen Landwirtschaftsgesetz für Wien, das in der kommenden Sitzung des Wiener Landtags beschlossen werden soll. "Dieses Gesetz sichert auch eine Reihe wichtiger Umweltschutzfunktionen für unsere Stadt und hilft den rund 1300 landwirtschaftlichen Betrieben in Wien beim Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit." KLUCSARITS präsentierte die Details des neuen Gesetzes heute in einem Pressegespräch mit dem Wr. Bauernbund-Obmann Gottfried SCHABBAUER.***

Unter maßgeblichen Druck der Volkspartei und des Bauernbundes gelang es ein Gesetz zu erarbeiten, das die Wiener Landwirtschaft stärkt und dafür Sorge trägt, daß sie auch ihren Aufgaben als Nahversorger und Landschaftspfleger nachkommen kann.

"Die Größe und Bedeutung der Wiener Landwirtschaft wird oft unterschätzt", meine KLUCSARITS und unterstrich die Wichtigkeit der Wiener Bauern mit den folgenden Zahlen: Rund 1300 landwirtschaftliche Betriebe erzeugen auf einer Fläche von 27.000 Hektar, verteilt auf sechs Wiener Bezirke, Agrarprodukte. Diese Fläche bedeckt somit 60 % des Wiener Stadtgebietes. Damit ist Wien die größte Agrargemeinde Österreichs. Die Wiener Landwirtschaft schafft allein 10.000 direkte und unmittelbar nachfolgende Arbeitsplätze. Allein der Wiener Bedarf an Gemüse kommt zu 70% aus dem eigenen Bundesland. Die Obstbauern Wiens produzieren jährlich rund drei Millionen Kilogramm Äpfel. "Es gibt also überhaupt keinen Grund die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges zu unterschätzen", so KLUCSARITS, der auch die Wichtigkeit des Wiener Weinbaus für den Fremdenverkehr hervorhob. 70% der Touristen planen bei ihrer Wien-Reise einen Heurigenbesuch ein.

Eine Intention des neuen Gesetzes ist es auch die Partnerschaft zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft zu verstärken. Der Einsatz von biologischen Pflanzenschutzmitteln soll ausgebaut werden, ein ständiges Monitoring der Grenzwerte für Blei, Cadmium, Chorm, Nitrat und Pestiziden beim Wiener Gemüse sorgt für ausreichende Kontrolle. Ebenso soll die Zahl der Anschlüsse der Fernwärme an die Wiener Gartenbaubetriebe (für die Glashäuser) erhöht werden (derzeit verfügen 160 Gartenbaubetriebe über einen solchen Anschluss). Der Ausbau der Abstandsflächen bei den Feldern, sowie eine größere Anzahl an Brachflächen bieten in Zukunft vermehrt Lebensraum für gefährdete Tierarten.

Förderungen: Hilfe zur Selbsthilfe

Maßnahmen zur Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, die Beratungsdienste und Maßnahmen zur Ökologisierung sind durch das neue Gesetz künftig förderungswürdig. "Damit wird die Hilfe zur Selbsthilfe künftig gesetzlich festgeschrieben sein", erklärte KLUCSARITS. Auch die Kofinanzierung der Förderungen aus Töpfen der Europäischen Union wurde nun gesetzlich geregelt. "Der Wiener Koalition ist es mit diesem Gesetz gelungen, einen wichtigen Meilenstein für den Weiterbestand der Wiener Landwirtschaft zu setzen", so der VP-Politiker abschließend.****

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