Bartenstein-Anschuldigungen gegenüber Prinzhorn falsch

Wien, 1999-11-18 (fpd) - Enttäuscht von Bundesminister Bartenstein aufgrund seiner nachweislich falschen Anschuldigungen im Rahmen der Debatte zur Dringlichen Anfrage betreffend Atompolitik zeigte sich heute der 2. Nationalratspräsident Dipl.-Ing. Thomas Prinzhorn. ****

Bartenstein erklärte dabei, der Prinzhorn-Konzern beziehe Atomstrom von der deutschen Energie Baden-Württemberg (EnBW) und prangerte den 2. Nationalratspräsidenten und die Freiheitlichen wegen angeblich zwiespältiger Politik an. Jedoch hätten es Bartenstein bzw. sein Mitarbeiterstab besser wissen müssen, daß es sich bei dem zitierten Presseartikel um eine Zeitungsente handle. "Wie der Öffentlichkeit seit beinahe zwei Monaten bekannt ist, bezieht die Hamburger-Gruppe ihren Strom von der Handelsgesellschaft der EVN und Wienstrom", sagte Prinzhorn nach Verlassen des Nationalratspräsidiums. "Es ist nicht besonders sportlich von Bundesminister Bartenstein, mir während meiner Präsidiumsführung etwas vorzuwerfen, was sich nicht auf die Geschäftsführung des Nationalrates bezieht." Prinzhorn stellte gleichzeitig noch einmal klar, daß er, genauso wie die Freiheitlichen, ein Bekenner der Anti-Atompolitik sei. (Schluß)

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