Graf: Warum ist Akkreditierungsrat noch nicht besetzt?

Für die Privatuniversitäten heißt es warten

Wien, 1999-11-18 (fpd) - "Einmal mehr ein wissenschaftspolitisches Armutszeugnis!", so kommentiert heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher Abg. Dr. Martin Graf den Ist-Stand bei der Besetzung des Akkreditierungsrates betreffend Privatuniversitäten.****

"Wie auch beim Fachhochschulenrat ist bis dato noch keine Besetzung erfolgt. Dies aufgrund offensichtlicher Differenzen zwischen Rot und Schwarz. Vor lauter Sondierungsgesprächen wird anscheinend auf die eigentliche Arbeit vergessen", so Graf.
"Beim Beschließen der Gesetze war man jedesmal schnell, bei der Ausführung ließ man sich jedoch Zeit. So wurde auch das Uni-Akkreditierungsgesetz förmlich übers Knie gebrochen, auch unter dem Umstand anhaltender Bedenken von verschiedensten Seiten. Gerade die Zusammensetzung und die Bestellung des Akkreditierungsrates stand dabei nicht nur aus freiheitlicher Sicht im Mittelpunkt der Kritik. Unsere Einwände scheinen sich nun voll zu bestätigen", stellte Graf fest.

"Auch ist die Situation aus Sicht der Privatuniversitäten mehr als unbefriedigend, da diese sich aufgrund der Handlungsunfähigkeit des Rates in der Warteschleife befinden. Erneut werden parteipolitische Querelen auf dem Rücken von Bildungseinrichtungen ausgetragen", so Graf.

Eine Situation, die nur allzu gut bekannt ist. Jedenfalls fordert Graf das Wissenschaftsministerium auf, diesen Zustand rasch zu beseitigen. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC