Haunschmid: VP gefährdet nachhaltig die Nahversorgung in Österreich

Wien, 1999-11-18 (fpd) - "In Oberösterreich will die ÖVP mit einem erhöhten Budget von 50 Millionen Schilling innerhalb von drei Jahren eine flächendeckende Nahversorgung schaffen, ohne jedoch die Rahmenbedingungen grundlegend zu ändern", kritisierte heute die freiheitliche BR Ulrike Haunschmid im Zuge der Sitzung des Bundesrates. ****

Obwohl die FPÖ schon seit sieben Jahren eine Strukturänderung zur Verbesserung der Nahversorgung einfordere, sei es ÖVP Landesrat und LH-Stv. Leitl erst jetzt aufgefallen, daß es in mehr als zehn Prozent der Oberösterreichischen Kommunen keine Nahversorgung mehr gibt, so Haunschmid. "Leitl ist einem Siebenschläfer nicht unähnlich, mit dem einzigen Unterschied, daß die putzigen Tierchen nur sieben Monate und nicht gleich sieben Jahre verschlafen," sagt Haunschmid. Jetzt werden die Bürger mit Unterschriftenaktionen angehalten, die Nahversorgung wieder anzukurbeln. "Damit soll die Untätigkeit der zuständigen Stellen verschleiert und die Verantwortung der Bevölkerung zugeschoben werden", zeigt sich die Bundesrätin empört.

"Statt Alibiaktionen zu initiieren, sollten sich die Politiker der VP endlich einmal um die Anliegen der Bevölkerung kümmern und die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine flächendeckende Nahversorgung schaffen", schloß Bundesrätin Haunschmid.(Schluß)

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