Nürnberger: Verhandlungsgemeinschaft bleibt erhalten

Metallgewerbe: plus 1,5 Prozent auf Ist-Löhne, plus 2,4 Prozent auf Mindestlöhne

Wien (Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie/ÖGB). Die Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie und Arbeitgebervertreter einigten sich in den Abendstunden des 17. November auf eine Lohnerhöhung für die Beschäftigten im Metallgewerbe. Metallervorsitzender Rudolf Nürnberger sieht den Abschluss als "gutes Zeichen für die Zukunft." ++++

Die Ist-Löhne steigen um 1,5 Prozent, die kollektivvertraglichen Mindestlöhne werden um 2,4 Prozent erhöht, die Lehrlingsentschädigungen steigen um 1,5 Prozent. Außerdem wurde die Vereinbarung über flexible Arbeitszeiten um Regelungen für Saisonbetriebe ergänzt. Der Kollektivvertrag gilt für rund 110.000 Beschäftigte in rund 16.000 Betrieben und tritt am 1. November 2000 in Kraft.

Nürnberger sieht den Abschluss als "gutes Zeichen für die Zukunft. Wir haben damit auch den Zusammenhalt der Kollektivvertrags-Gemeinschaft erreicht. Nach mehreren Jahren haben wir fast alle Innungen und Fachverbände wieder im Boot." In den vorangegangenen Jahren hatten mehrere Innungen und Fachverbände den KV nicht unterschrieben, heuer haben bis auf drei Landesinnungen alle Landesinnungen und Fachverbände dem Kollektivvertrag zugestimmt.

Gleichzeitig hätte, so Nürnberger abschließend, die Sozialpartnerschaft gezeigt, dass sie bereit und in der Lage ist, ihre Verantwortung für die Beschäftigten und heimischen Betriebe wahrzunehmen.

ÖGB, 18. November 1999 Nr. 560

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