Ederer: Wien baut seine Telekommunikationskompetenz weiter aus

MCI WorldCom und UUNET starten in Wien

Wien, (OTS) "Wien ist als Standort für international
agierende Unternehmen hoch attraktiv", freute sich Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer angesichts des im November stattfindenden Starts von MCI WorldCom und UUNET in Wien. MCI WorldCom ist der weltweit viertgrößte Telekommunikationscarrier und beschäftigt international 75.000 Menschen. UUNET, die Internet Division von MCI WorldCom gehört zu den weltweit führenden Internet-Providern.

Bis Ende des Jahres werden in den Unternehmen 30 Personen bis Ende 2000 rund 90 Personen beschäftigt sein. "Dass die Telekommunikationsbranche ein boomender Wirtschaftsbereich ist, belegen Zahlen einer WIFO-Studie", so Ederer. Demnach seien in Österreich 42.000 Menschen in diesem Wirtschaftszweig tätig. In Wien befinden sich davon 25.000, also rund 60 %. Die
Befürchtungen, dass durch die Liberalisierung des Telekommarktes sich auf die Beschäftigungssituation negativ auswirken könnte, ist nach knapp vier Jahren widerlegt. Allein in Wien ist seit Anfang 1996 die Beschäftigung im Bereich der Telekommunikation um 4.500 gestiegen. In diesen Zahlen sind noch nicht die positiven Auswirkungen auf den Handel eingerechnet.****

Wien entwickelt sich immer stärker zu einem international relevanten IT-Standort. Nahezu alle internationalen Telekom-Unternehmungen mit österreichischen Niederlassungen haben ihr Headquarter in Wien. Die gerade getroffene Entscheidung von MCI WorldCom ist ein weiterer Beleg für die Qualität Wiens. Ziel ist es, diesen Status weiter auszubauen und Wien zu einem europäischen Zentrum für Telekommunikation zu etablieren.

Es gilt auch mit einem Mythos aufzuräumen: immer wieder wird betont, dass die enorm hohen Telekommunikationskosten eine bedeutende Schwachstelle des Wirtschaftsstandortes Wien
darstellen. Tatsächlich tragen Unternehmen wie MCI WorldCom zu einem dynamischen Wettbewerb und damit zu sinkenden Tarifen bei. Auch Zahlen belegen: österreichische Mobilfunkbetreiber sind europäische Spitze der Billiganbieter bei Business-Tarifen. Insgesamt haben sich lt. WIFO in Österreich ansässige Unternehmen seit Ende 1997 5 bis 6 Mrd. Schilling an Telekommunikationskosten erspart.

Als weiteres Problem des Standortes Wien wird die "Überbürokratisierung" ins Treffen geführt. Die Einrichtung von "one-stop-Shops" hat hier wirkungsvoll gegriffen, Genehmigungsverfahren wurden entscheidend beschleunigt. "Wo wir allerdings noch verstärkt Anstrengungen setzen müssen, ist, den Ruf Wien leide unter bürokratischen Hemmnissen zu überwinden" meinte Ederer.

"Unternehmungen wie MCI WorldCom oder UUNET sind positive Signale für den Wirtschaftsstandort Wien. Entscheidend sind hier nicht nur weiche Standortvorteile, sondern auch harte Standortfaktoren wie Telekommunikationskosten oder die günstige Steuersituation", betonte die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin abschließend. (Schluss) sto

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