Apothekertagung beschäftigt sich mit Aspekten der Geriatrie 1

Besonders auf Wechselwirkungen von Medikamenten bei älteren Patienten achten

Wien (OTS) - Die Wechselwirkungen von Medikamenten bei älteren Menschen war ein Thema bei der Zentralen Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Apothekerkammer (ÖAK) im Austria Center in Wien. Die Tagung, an der über 1000 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Österreich teilnahmen, beschäftigte sich mit den verschiedensten Aspekten der "Geriatrie".

Wie wichtig gerade für ältere Menschen die Beratung durch den Apotheker ist, unterstrich die Vizepräsidentin der ÖAK, Dr. Christiane Körner: "Denken wir nur an die Vielzahl von Medikamenten, die besonders ältere Menschen oft von verschiedenen Ärzten verschrieben bekommen. Dabei können Wechselwirkungen auftreten, die die eigentliche Wirkung einzelner Medikamente verstärken, abschwächen oder sogar völlig aufheben. Das Erscheinungsbild solcher Wechselwirkungen kann von unangenehmen Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, bis hin zu lebensbedrohenden Zuständen reichen. Um dem vorzubeugen, sollten die Patienten oder deren Angehörige die verschiedenen Medikamente mit ihrem Apotheker durchbesprechen. Das gilt auch für jene Medikamente, die vom Patienten zur Selbstmedikation besorgt wurden. Der Apotheker kann feststellen, ob bei der Anwendung der verschiedenen Medikamente Wechselwirkungen zu erwarten sind."

Der wissenschaftliche Leiter der Tagung, Univ.-Prof. Dr. Eckhard Beubler, zeigte am Beispiel der Harninkontinenz, einer sehr häufigen Erkrankung im Alter, mögliche Wechselwirkungen von Medikamenten auf. So können Medikamente zur Behandlung der Harninkontinenz mit Medikamenten zur Behandlung von Allergien, Verwirrung und Depression, Alzheimer und Parkinson zu Wechselwirkungen in Art einer Verstärkung von Nebenwirkungen wie z.B. trockener Mund, Halluzinationen, Sehstörungen und Herzrhytmusstörungen führen.

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