Förderungen aus dem Altstadtfonds

38,5 Millionen Schilling für Altstadterhaltung

Wien, (OTS) Der Altstadterhaltungsbeirat beschloss in seiner letzten Sitzung Förderungen in der Gesamthöhe von 38,5 Millionen Schilling. Damit werden denkmalpflegerische Arbeiten an insgesamt
38 Objekten finanziert: großteils Wohnhäuser in Schutzzonen aus den Bauepochen vom Barock bis zur Gründerzeit.

Habsburgergasse 5

Einer der schönsten geförderten Bauten ist das Haus Habsburgergasse 5, das Hofkammerrat Maximilian Graf Cavriani 1723 erbauen ließ und das einen wesentlichen Teil der hofburgnahen Verbauung der Innenstadt aus der Barockzeit darstellt. Das Haus zeichnet sich vor allem durch reiche Stein- und Stuckmörteldekorationen in den Fensterzonen sowie das Wappen der Cavrianis über der Portalzone aus , die stilgerecht instandgesetzt wurden.

Förderungen für Kaffeehäuser

Entsprechend der Anregung von Kulturstadtrat Peter Marboe,
auch das Innere von Kaffeehäusern in die Förderungsmöglichkeiten aus dem Altstadtfonds einzubeziehen, wurden auch zwei Anträge für Wiener Kaffeehäuser genehmigt, und zwar für die ehemalige Cafe-Konditorei Schmohl am Fleischmarkt 16, die von der Firma Diglas weitergeführt wird und das Cafe Kultur, ehemals Partinger, in der Westbahnstraße 21.****

Die Cafe-Konditorei am Fleischmarkt befindet sich in einem klassizistischen Haus aus dem Jahr 1802-03, die Einrichtung des Lokals ist von zahlreichen Elementen des ausgehenden Historismus geprägt. Für die Restaurierung dieser Einrichtung bewilligte der Beirat 486.000 Schilling.

Auch das kleine Cafe Kultur in der Westbahnstraße ist trotz verschiedener störender Einbauten teilweise noch vom original Wiener Kaffeehausstil geprägt. Hier wurden Mittel in der Höhe von 225.000 Schilling für Arbeiten genehmigt, die dazu dienen sollen, den Charakter und die Atmosphäre des Lokals wieder weitgehend herzustellen. (Schluss) gab

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