Sensationelle "Universum"-Premiere in Wien

TV-Dokumentation "Spuren im Sand" zeigt die faszinierende Welt bedrohter Tierarten in aufgelassenen Abbruchstätten

pwk - Der Abbau von Kies, Sand oder Stein hinterlässt vegetationslose, kahle, verwüstete Landschaft - auf den ersten Blick. Sieht man genauer hin, eröffnet sich eine faszinierende Welt:
Bienenfresser, Uferschwalben, Ameisenlöwen, seltene Heuschrecken, vom Aussterben bedrohte Reptilien und Lurche. Für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren sind die alten Abbaustätten ein idealer Lebensraum und oft das letzte Rückzugsgebiet. "Spuren im Sand" heißt die jüngste Universum-Dokumentation, die am Mittwoch Abend ihre sensationelle Premiere im Rahmen eines internationalen Rohstoffsymposiums feierte, das vom Fachverband der Stein- und keramischen Industrie veranstaltet wurde. ORF 2 zeigt die einzigartige Dokumentation am Dienstag, dem 23. November, um 20.15 Uhr in Stereo im Format 16:9. ****

Bundespräsident Thomas Klestil zeigte sich in einer Grußadresse sehr erfreut über die Initiative des Fachverbandes, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit eines natur- und umweltschonenden Umgangs mit den natürlichen Rohstoffen zu heben. Es müsse alles getan werden, um die Zusammenschau von Energie- und Rohstoffbedarf, Wirtschaftlichkeit und verantwortungsbewusstem Umgang mit Natur und Umwelt zu fördern. Fachverbands-Vorsteher Senator Leopold Helbich wies darauf hin, dass eine Ausgewogenheit zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung auch für den Abbau heimischer Bodenschätze eine wichtige Aufgabe sei. Er sei daher stolz auf die enge Zusammenarbeit der Branche mit Experten des WWF bei der Schaffung von Biotopen. Die Universum-Dokumentation "Spuren im Sand" bezeichnete Helbich als "eindrucksvolles Beispiel für diese Kooperation im Dienste der Umwelt".

Die Co-Produktion von ORF, Interspot Film und dem Fachverband der Stein- und keramischen Industrie entstand in Zusammenarbeit mit dem WWF und Forscherteams, die seit Jahren die Entwicklung in aufgelassenen Abbaugebieten beobachten. Die Dreharbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, in denen sich die beiden Autoren und Gestalter, Waltraud Paschinger und Hubert Kretschmer, intensiv mit den Vorgängen in den Sand-, Kies- und Lehmgruben sowie Steinbrüchen auseinandersetzen. In mehr als 150 Drehtagen entstanden faszinierende Aufnahmen von der Vitalität einer Natur, die jede Nische in kürzester Zeit erobert und mit neuem Leben erfüllt - wenn man sie lässt.

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