Feurer: NÖ Naturschutzgesetz bedarf dringend einer umfassenden Novelle

VP ziert sich anstatt konstruktive Verbesserungsvorschläge mitzutragen

St. Pölten (SPI) - "Naturschutz heißt die Natur als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten bzw. vor nachteiligen Veränderungen und Zerstörungen zu bewahren. Dies alles versucht das NÖ Naturschutzgesetz zu gewährleisten. Die letzte umfassende Novelle dieses Gesetzes liegt mittlerweile 15 Jahre zurück. Wie in jedem Bereich macht der Wandel der Zeit ständig Erneuerungen und Änderungen notwendig. Das NÖ Naturschutzgesetz bildet dabei keine Ausnahme. Daher gibt es bereits seit 1989 von den jeweiligen SP-Naturschutzreferenten des Landes Bestrebungen, das Gesetz entsprechend aktueller Anforderungen zu adaptieren", kommentiert der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Werner Feurer, den nun seitens der NÖ Sozialdemokraten eingebrachten Gesetzesentwurf für ein neues Naturschutzgesetz.****

"Die Erhaltung von möglichst unversehrter Landschaft muss in unserem Bundesland im Rahmen des Naturschutzes oberstes Ziel sein, weil die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen bereits teilweise zu hoch ist und die "Roten Listen" der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten immer länger werden. Mit dem nun erarbeiteten Entwurf soll eine Neuorientierung in der nö. Naturschutzpolitik eingeleitet werden, die von einer aktiven ökologischen Vorsorge geprägt wäre. Darüber hinaus enthält die neue Novelle die Berücksichtigung der EU-Zielvorgaben, zu deren Erreichung wir uns durch den EU-Beitritt verpflichtet haben", so Labg. Feurer weiter.

"Die Volkspartei und die Freiheitlichen streben bis jetzt lediglich eine Änderung des § 2 der NÖ Naturschutzgesetzes an. Wir Sozialdemokraten stimmten dieser Novellierung nicht zu, weil eine Novelle nicht einer parteipolitischen Causa Semmering genüge tun soll, sondern vielmehr einen umfassenden Naturschutz in Niederösterreich sicherstellen muß. Weiters sollen alle betroffenen Gebietskörperschaften im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens die Möglichkeit haben, ihre Stellungnahmen einzubringen", betont der Neunkirchner Mandatar abschließend.
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