Fredy Mayer neuer Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes - Verleihung von Humanitätspreisen der Heinrich-Treichl-Stiftung

Wien (OTS) - Der ehemalige Präsident des Landesverbandes Vorarlberg und Landesrat a.D. Fredy Mayer wurde heute, Mittwoch, zum neuen Präsidenten des Österreichischen Roten Kreuzes gewählt. "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung", so Mayer. "Das Rote Kreuz hat allen Grund, auf seine bisherigen Leistungen stolz zu sein. Doch es gibt noch viel zu tun, und Veränderungen sind notwendig, um bestehende Probleme zu lösen." Der scheidende Präsident und nunmehrige Ehrenpräsident Dr. Heinrich Treichl hat 25 Jahre lang die Entwicklung des Roten Kreuzes wesentlich geprägt. "Ich habe menschlich viel mehr bekommen als gegeben. Ich scheide mit großer Dankbarkeit", so Treichl.

Als zukünftige Schwerpunkte der Rotkreuz-Arbeit nennt Präsident Mayer die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe, den Ausbau der Gesundheits- und Sozialen Dienste sowie die verstärkte Zuwendung zum "Nachbar in Not" im eigenen Land. "Wir müssen Veränderungen, die uns begleiten, rechtzeitig erkennen und unser Hilfsangebot bereitstellen", so Mayer.

Während der Präsidentschaft von Dr. Heinrich Treichl vervielfachten sich die Leistungen des Österreichischen Roten Kreuzes. Statt 290 sind nun 435 Dienststellen rund um die Uhr besetzt, die Zahl der Rettungsfahrzeuge hat sich auf 1.800 verdoppelt, die Zahl der jährlich betreuten Patienten stieg von 760.000 auf 1,9 Millionen. Die Forderung nach der Einführung eines flächendeckenden Notarztsystems ist in großem Maße Dr. Treichl zu verdanken, auch die Kampagne gegen Anti-Personen-Minen oder die Aktion "Nachbar in Not" tragen seinen Namen.

Im Rahmen der Verabschiedung von Präsident Treichl wurden Kurt Bergmann, dem Gründer des "Humanitarian Broadcasting", und Botschafter Dr. Thomas Hajnoczi die Humanitätspreise für das Jahr 1999 verliehen. Die Heinrich Treichl-Stiftung wurde anläßlich des 80. Geburtstages von Dr. Treichl im Jahre 1993 von den Präsidenten der Landesverbände des Roten Kreuzes errichtet. Die Stiftung vergibt jährlich Preise an Personen, die durch eine hervorragende Leistung ihre humanitäre Gesinnung bewiesen haben oder im Rahmen ihrer Arbeit zur Verbreitung der humanitären Grundsätze und Leistungen des Roten Kreuzes beigetragen haben. Bergmann erhielt den Preis vor allem in bezug auf seinen unermüdlichen Einsatz, das Konzept des "Humanitarian Broadcasting" in Österreich einzuführen und umzusetzen. Botschafter Dr. Thomas Hajnoczi war maßgeblich an der Konzeption und Beschlußfassung eines weltweiten Verbotes von Anti-Personen-Minen beteiligt.

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