Bilder Wunder Kinder

Botschaften verletzter Seelen im Looshaus

St.Pölten (NLK) - Botschaften verletzter Seelen: Was bedeutet
eine schwarze Katze ohne Pfoten oder eine Hand mit überlangen Fingern? "Bilder Wunder Kinder" nennt sich die Ausstellung, die Werke von Kindern zeigt, denen körperliche oder seelische Gewalt angetan wurde. Die Ausstellung wurde gestern abend von Minister Dr. Martin Bartenstein, Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Dr. Hannes Bauer eröffnet und ist noch bis 11. Dezember im Looshaus am Wiener Michaelerplatz zu sehen. Die 250 Bilder wurden von Kindern gemalt, die im Heilpädagogischen Zentrum in Hinterbrühl betreut wurden. Sie entstanden innerhalb weniger Wochen oder auch über Jahre hinweg. Die Ausstellung wurde zwei Jahre lang vorbereitet.

Landeshauptmannstellvertreterin Prokop meinte, Malen sei für eine Therapie besonders wichtig. Die steigende Aggressivität sei im täglichen Zusammenleben ein großes Problem, das man in den Griff bekommen müsse. In Niederösterreich bemühe man sich, den Kindern nach der Therapie eine Rückkehr in das normale Leben zu ermöglichen. Landesrat Bauer betonte, das Heilpädagogische Zentrum in Hinterbrühl leiste enorm wichtige Arbeit. Ziel des Landes sei es, sowohl Kindern als auch Eltern zu helfen. Nach Ansicht von Minister Bartenstein würden verhaltensauffällige Kinder zu wenig Aufmerksamkeit von ihren Eltern bekommen. Für ihn sei daher die Elternbildung das Gebot der Stunde.

Das Heilpädagogische Zentrum Hinterbrühl betreut seit über 40 Jahren Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen.

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